Wissenschaft und Demokratie
Das Projekt „Wissenschaft und Demokratie“ untersucht das wechselseitige Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und demokratischer Gesellschaft. Im Fokus stehen die Resilienz des Wissenschaftssystems gegenüber anti-pluralistischen Bedrohungen sowie die strukturellen Voraussetzungen für eine funktionierende Wissenschaft in einer demokratischen Ordnung. Analysiert werden aktuelle Gefährdungen… mehr
Widerstand zwecklos? Transferhemmnisse systematisch in Stärken verwandeln
Hochschulen stehen unter enormem Erwartungsdruck: Sie sollen nicht nur exzellent forschen und lehren, sondern ihre Erkenntnisse auch aktiv in Gesellschaft und Wirtschaft einbringen. Transfer als „Third Mission“ ist längst keine Kür mehr, sondern Pflicht. Doch in der Praxis scheitern viele… mehr
Kartierter Widerstand im Hochschulkontext
Hoher Regulierungsdruck im Hochschultransfer führt häufig zu Bürokratisierung und löst vielfältige Widerstände aus. Das BMFTR-geförderte Projekt „WiKET“ analysiert diese Widerstände an sieben deutschen Hochschulen mit der Situationsanalyse nach Adele Clarke. Sogenannte Situation Maps ermöglichen es, die organisationale Strukturen, Kooperationsbeziehungen, Konfliktlinien,… mehr
„Eine Grauzone gehört ausgelotet“
Hochschulischer Transfer in Deutschland steht vor einem Dilemma: Obwohl von zentraler Bedeutung, bremsen bürokratische Hürden oft den effektiven Wissensaustausch und führen zu Widerständen bei den Beteiligten. Ein Blick hinter die Kulissen – auf die „Hinterbühne“ des Transfers – kann jedoch… mehr
Wissenstransferprozesse zwischen Stadtforschung und Stadtentwicklungspraxis
Im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts ForEinT (Forschungstransfer durch Einrichungen mit eingeschriebenem Transferauftrag) fand eine Podiumsdiskussion bei der Herbsttagung der Sektion Stadt- und Regionalsoziologie der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bochum am 8. 11. 2024 statt. Dabei wurden Erfahrungen ausgetauscht sowie… mehr
Vermittelnde Expertise. Schnittstellen von Management und Kommunikation im Wissenschaftssystem
Im neuen Heft der Zeitschrift „die hochschule“ liegt der Schwerpunkt auf den Rollen von Wissenschaftsmanagement und -kommunikation im Wissenschaftssystem. Das Heft ist zugleich eine Zwischenbilanz des Graduiertenkollegs „WiMaKo“. Einleitend wird dafür eine Perspektive als miteinander verwobene Schnittstellen entwickelt. Das BMBF-Graduiertenkolleg… mehr
Das Sachsen-Anhalt-Wissen aus Wittenberg. Die HoF-Beiträge des letzten Jahrzehnts (2013–2022)
HoF widmet seit seiner Gründung seinem Sitzland eine spezielle Aufmerksamkeit. Dabei ist ihm Sachsen-Anhalt ebenso ein sozialwissenschaftlich ‚interessanter Fall‘, wie es selbstredend ein Interesse an der Entwicklung des Landes hat. Das Institut macht damit seine überregionale Expertise für die Entwicklung… mehr
SuRele: Auf der Suche nach Relevanz. Transfererwartungen und -effekte zwischen Hochschulforschung und -entwicklung
Die Hochschulforschung wird nicht allein für Wissensproduktion, sondern genuin auch für den Wissenstransfer unterhalten. Zugleich gibt es Wahrnehmungen, dass sie der Transferaufgabe nur unzulänglich gerecht werde. In vier Schritten sollen ein informierteres Bild des hochschulforscherischen Transfergeschehens entwickelt und erfolgversprechende Transfermuster… mehr
WiKET: Wirksame Kriterien für Entbürokratisierung im Transfer
Forschungstransfer wird seit Jahrzehnten gefordert, gefördert – und verhindert. Transfer kann an Hochschulen nur stattfinden, wenn er in Regularien eingebettet ist und organisiert wird. Hier kommt die Spannung zwischen Bürokratie als rationaler Verwaltung und Bürokratie als Bürokratismus zum Tragen. Ist… mehr
ForEinT: Forschungstransfer durch Einrichtungen mit eingeschriebenem Transferauftrag
Es gibt gesellschaftliche Wahrnehmungen, dass Wissenschaft der Kontaktpflege mit der Nichtwissenschaft ausweiche oder dafür über keine angemessenen Instrumente verfüge. Dies dürfte von ihrer Funktionsbestimmung her zumindest bei drei Institutionentypen nicht der Fall sein, da diesen ein Transferauftrag eingeschrieben ist: den… mehr
Kultur und Gesellschaft gemeinsam erforschen. Citizen Science in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Die Situation und (mögliche) Rolle der Geistes- und Sozialwissenschaften in Citizen Science ist bislang vor allem wissenschaftspolitisch erörtert, selten jedoch empirisch ausgeleuchtet worden. Dadurch bleiben relevante Fragen offen, etwa wie die Vorhaben in der Praxis besser gelingen können und welcher… mehr
Citizen Science jenseits von MINT – Bürgerforschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen verweisen auf neue Anforderungen zur Gestaltung des Verhältnisses zwischen Bürger.innen und Wissenschaftler.innen. Citizen Science erlangt seit einiger Zeit sowohl im öffentlichen Diskurs als auch in wissenschaftlichen Kreisen zunehmende Aufmerksamkeit. Befunde zur Situation und möglichen Rolle von Citizen… mehr
Exzellenzstrategie und die Universitäten in den ostdeutschen Flächenländern. Input‐ und Leistungsdaten – Schlussfolgerungen
Die ostdeutschen Universitäten haben 2018 im Wettbewerb um Exzellenzcluster in der Exzellenzstrategie vergleichsweise schlecht abgeschnitten. Um der Ursachenanalyse eine Grundlage zu geben, wird hier eine Aufbereitung relevanter In- und Leistungsdaten vorgelegt. Um Verzerrungen auszuschließen, werden dabei allein die Flächenländer einbezogen,… mehr
Nach den Exzellenzentscheidungen: Input- und Output-Daten der ostdeutschen Universitäten
Die Universitäten in den ostdeutschen Flächenländern haben bei der Exzellenzstrategie 2018 unterdurchschnittlich abgeschnitten. Das setzt tendenziell die regionsspezifischen Ergebnisse der Exzellenzinitiative 2006/2007 und 2012 fort. Vor diesem Hintergrund hat sich eine Initiativgruppe der Hochschulratsvorsitzenden ostdeutscher Universitäten gebildet. In deren Auftrag… mehr
Input‐ und Leistungsdaten der Hochschulen in den ostdeutschen Flächenländern unter besonderer Berücksichtigung der Universitäten
Die ostdeutschen Universitäten haben 2018 im Wettbewerb um Exzellenzcluster in der Exzellenzstrategie vergleichsweise schlecht abgeschnitten. Um der Ursachenanalyse eine Grundlage zu geben, wird hier eine Aufbereitung relevanter Input‐ und Leistungsdaten vorgelegt. Um Verzerrungen auszuschließen, werden dabei allein die Flächenländer einbezogen,… mehr
Kooperationsplattformen: Situation und Potenziale in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts
Kooperationen in der Wissenschaft sind eine Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissenschaftsrat hatte dazu 2013 der sachsen‐anhaltischen Wissenschaft die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen (KPF) nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später… mehr
Das andere Bauhaus-Erbe. Leben in den Plattenbausiedlungen heute
2019 wird das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ gefeiert. Dabei gibt es eine bemerkenswerte Lücke. Das Jubiläum feiert die Prägungen des Designs und der Architektur, die heute noch als schick gelten. Die Radikalisierung des Neuen Bauens in Gestalt industriell errichteter Plattenbausiedlungen… mehr
Kein Streitfall mehr? Halle-Neustadt fünf Jahre nach dem Jubiläum
Das hier vorgelegte Buch hat zwei Anlässe. Der erste: Die Gründung Halle‐Neustadts hatte sich 2014 zum 50. Male gejährt. Zwar war das 50‐Jahres‐Jubiläum ein vornehmlich lokales Ereignis geblieben, obgleich das Entstehen der Plattenbaustadt für fast 100.000 Einwohner seinerzeit international beachtet… mehr
Forschungslandkarte Demographischer Wandel
Immer wieder wird darauf verwiesen, dass es nicht in erster Linie an validem wissenschaftlichen Wissen zu den Problemen des demographischen Wandels mangele. HoF erarbeitet deshalb für die Expertenplattform „Demographischer Wandel in Sachsen-Anhalt“ eine neue Forschungslandkarte zur demographierelevanten Forschung erarbeitet (die… mehr
Kooperationsplattformen in der Wissenschaft Sachsen-Anhalts
Kooperationen in der Wissenschaft gelten als Chance, durch Potenzialzusammenführungen Leistungen zu steigern, auch gemeinsam mit nichtwissenschaftlichen Partnern. Der Wissenschaftsrat hatte 2013 der sachsen-anhaltischen Wissenschaft dazu die vermehrte Bildung von Kooperationsplattformen nahe gelegt. Wie sieht es diesbezüglich fünf Jahre später aus?