In den vergangenen Jahren sind auf Bundes- und Landesebene zahlreiche Förderlinien und Projekte entstanden, die die Entwicklung von KI-Kompetenzen in Studium und Lehre adressieren. Dabei wurden unterschiedliche Ansätze, Materialien und Qualifizierungsangebote entwickelt. Eine Herausforderung besteht darin, diese Ergebnisse sichtbar zu machen, ihr Wirkungs- und Transferpotenzial einzuschätzen und relevante Informationen für ihre Nachnutzung bereitzustellen. Hier setzt das Projekt an. Es erfasst einschlägige Förderlinien und Projekte und untersucht, unter welchen Bedingungen ihre Ergebnisse innerhalb einer Hochschule weiterentwickelt und auf andere Hochschulen übertragen oder für diese angepasst werden können. Im Mittelpunkt stehen drei Handlungsbereiche: die curriculare Verankerung von KI-Kompetenzen, die Qualifizierung von Studierenden und die Qualifizierung von Lehrenden.
Das methodische Vorgehen verbindet eine systematische Bestandsaufnahme mit einer kriteriengestützten Auswahl und der vertieften Untersuchung ausgewählter Projekte. Dazu werden Projektunterlagen, wissenschaftliche Publikationen und zugängliche Materialien ausgewertet sowie Expert.innen und Projektverantwortliche in Workshops und Interviews einbezogen. Besonderes Augenmerk gilt den notwendigen Ressourcen und Rahmenbedingungen, möglichen Anpassungen sowie Hemmnissen und Bedingungen der Verstetigung. Die Ergebnisse werden in einer strukturierten Übersicht und in praxisorientierten Transfer-Dossiers aufbereitet. Sie sollen Hochschulen eine Orientierung bieten, welche Ansätze für ihren jeweiligen Kontext geeignet sind und was bei deren Übernahme und Weiterentwicklung zu berücksichtigen ist.
Das Projekt wird im Auftrag des Hochschulforums Digitalisierung beim Stifterverband durchgeführt.
Mitabeiter.innen:
Dr. Justus Henke | (Projektleitung)
Rocio Ramirez | (Projektkoordination)
Ernst-Heinrich Haerter | (wiss. Mitarbeiter)
Laufzeit: Oktober 2026 – Mai 2027
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