Die Gesellschaftswissenschaften fassten in den realsozialistischen Ländern die Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Gekennzeichnet waren sie durch die normative Bindung an den Marxismus-Leninismus als „wissenschaftliche Weltanschauung“. Die zugehörigen Fächer hatten seit 1990 zu einem beträchtlichen Teil ihre öffentlich unterhaltenen Strukturen verloren, verbunden mit massenhafter Exklusion ihres Personals aus den Institutionen. Zugleich aber entfalteten die DDR-Gesellschaftswissenschaften ein postmortales Nachleben.
Buchpublikationen und Forschungsberichte
Peer Pasternack: DDR-Gesellschaftswissenschaften fortgeschrieben: Annotierte Bibliografie 2016–2025 und Nachträge 1990–2015 (HoF-Arbeitsbericht 136), Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg 2026, 159 S. ISSN 1436-3550. ISBN 978-3-69059-012-9. mehr...