Wissenschaft und Demokratie

Das Projekt „Wissenschaft und Demokratie“ untersucht das wechselseitige Verhältnis von Wissenschaftsfreiheit und demokratischer Gesellschaft. Im Fokus stehen die Resilienz des Wissenschaftssystems gegenüber anti-pluralistischen Bedrohungen sowie die strukturellen Voraussetzungen für eine funktionierende Wissenschaft in einer demokratischen Ordnung.

Analysiert werden aktuelle Gefährdungen der akademischen Freiheit durch politische Einflussnahme, ökonomische Pressionen und die Krise der Wissenschaftsfinanzierung. Besondere Aufmerksamkeit gilt den institutionellen Rahmenbedingungen: Wie können föderale Entscheidungsstrukturen (GWK, Bund-Länder-Vereinbarungen) resilient gestaltet werden? Welche Rolle spielen Einstimmigkeitsprinzipien bei der Blockade wissenschaftspolitischer Entscheidungen? Was können die Bundesländer zur Stärkung ihrer Hochschulen tun? Welche Entwicklungen müssen die Hochschulen selbst voranbringen?

Das Projekt verbindet verfassungsrechtliche Einordnungen mit Analysen zu Hochschulfinanzierung, Governance-Mechanismen und Wissenschaftskommunikation. Ziel ist die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Wissenschaftsfreiheit als demokratisches Gut und zur Sicherung der Handlungsfähigkeit von Hochschulen und wissenschaftspolitischer Institutionen in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und wissenschaftsfeindlicher Herausforderungen.

Buchpublikationen und Forschungsberichte

Justus Henke / Peer Pasternack: Hochschule in der ungesicherten Demokratie. Ansatzpunkte zur Stärkung der Resilienz (HoF Policy Paper), Institut für Hochschulforschung, Halle-Wittenberg, 2025. DOI: 10.5281/zenodo.17951292 mehr...

Fachartikel, Buchbeiträge und Gastbeiträge

Presse