Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

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Gleichstellung an Hochschulen – wissenschaftliche Begleitung von HWP-Programmen zur Förderung von Frauen an Hochschulen in Sachsen-Anhalt

Das Anliegen der über das HWP vom Kultusministerium Sachsen-Anhalt finanzierten wissenschaftlichen Begleitung be­stand darin, die Zieladäquanz der beiden Landes-Stipendiatinnenprogramme zur Erhöhung der Berufungsfähigkeit von Frau­en an Fachhochschulen bzw. Universitäten zu überprüfen und deren Erfolgs-und Misserfolgsdeterminanten aufzuklären. Bei der Erarbeitung der Reports wurde besonderer Wert auf die Ableitungen von Empfehlungen für künftige gleichstellungspolitische Maßnahmen an Hochschulen… mehr

Wissenschaftspolitik: Eine teilnehmende Beobachtung

„Niemand studiert Medizin, um anschließend krank zu werden“, gibt der Politikwissenschaftler und Hochschulforscher Peer Pasternack zu Protokoll – und geht gleichwohl für zwei Jahre in die Wissenschaftspolitik. Als Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin hatte er sich umständehalber insbesondere mit Haushaltspolitik zu befassen. Was das für Wissenschaftspolitik bedeutet, lässt sich hier kurzweiliger,… mehr

Handwörterbuch der Hochschulreform

Die aktuelle Hochschulreform ist in Folge der Übernahme bzw. Adaption betriebswirtschaftlicher Konzepte und inter-nationaler Einflüsse durch eine beträchtliche Erweiterung ihres Vokabulars gekennzeichnet. Dies stellt für viele Akteure eine beträchtliche Einstiegshürde in die entsprechenden Debatten dar, wirkt also unter dem Aspekt der Beteiligung und Legitimation kontraproduktiv. Das Glossar schafft die Voraussetzungen dafür, dass an den aktuellen… mehr

Die deutsche Debatte um Studiengebühren

Über Für und Wider von Studiengebühren wurde in Deutschland seit Beginn der 90er Jahre mit zunehmender Intensität diskutiert. Nach der Jahrhundertwende führten einige Länder zunächst Gebühren für Langzeitstudierende und für Zweitstudien ein. 2007 begannen sieben Bundesländer – in denen ca. 70% aller an deutschen Hochschulen Immatrikulierten studieren –, auch Gebühren für das Erststudium zu erheben…. mehr

GEW Genderreport 2004. Daten zur Entwicklung in Bildung und Wissenschaft

Im Auftrag der GEW/Hans-Böckler-Stiftung stellt das Institut seit 1999 statistische Angaben zur gleichstellungspolitischen Situation Lernender, Lehrender und Forschender in Bildung und Wissenschaft zusammen. 2003 wurde eine Online-Datenbank konzipiert, die in aktualisierter Fassung von Oktober 2004 hier abrufbar ist. Mit Unterstützung der Max-Traeger-Stiftung wurde der Datenreport 2004 um den Themenschwerpunkt „Bildungsverlauf und Geschlecht im Spiegel der… mehr

Reform der Finanzierung der Hochschulausbildung. Ein internationaler Vergleich der USA, Niederlande und Deutschland

Effizienz misst das Verhältnis von Input und Output in Mengeneinheiten, stellt also Aussagen über die Technizität oder Produktivität von Hochschulsystemen zur Verfügung. Die Untersuchungen sind Gegenstand eines Promotionsvorhabens. Zentrale Publikationen Peter Altmiks (2003): Zur Reform der Finanzierung der Hochschulausbildung in Deutschland: ein bildungsökonomischer Vergleich der USA, der Niederlande und Deutschland, Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster.

Gender Mainstreaming – vom Verwaltungshandeln zum akademischen Selbstverständnis

Die am 1./2. Juli 2005 in Wittenberg veranstaltete Fachtagung „Gender Mainstreaming – vom Verwaltungshandeln zum akademischen Selbstverständnis. Im Fokus: Studiengangsreform und Akkreditierung“ wird vom BMBF im Rahmen des Förderbereichs „Strategien zur Durchsetzung von Chancengleichheit für Frauen in Bildung und Forschung“ unterstützt.  Ziel ist es, Hochschulleitungen und -verwaltungen, Gleichstellungsbe­auftragten, Gender-/Frauen­forscherinnen, Vertreter/-in­nen von Sozial- und Kultusministerien so­wie… mehr

Hochschulentwicklung in Rumänien

Das Projekt befasst sich mit der Entwicklung des rumänischen Hochschulsystems sowie die Hochschulbildungspolitik in den Jahren nach der Wende von 1989. Zunächst die historische Entwicklung des rumänischen Hochschulsystems rekonstruiert und die in den 1990er Jahre erlassenen Bildungsgesetze aufbereitet. Die Akteure der rumänischen Hochschulpolitik werden dann in einer quasi-hierarchischen Ordnung dargestellt: das zentrale Steuerungssystem, die Pufferorganisationen,… mehr

Qualitätsentwicklung und Effizienzverbesserung in der Hochschulmedizin. Beteiligungsorientierte Szenarien für die Universitätsklinika in Rostock und Greifswald

Das von der Hans-Böckler-Stiftung finanzierte Projekt verfolgt die Intention, den Prozess der Umstrukturierung der Hochschulmedizin in Mecklenburg-Vorpommern wissenschaftlich zu begleiten und die Schaffung einer dem Reformprozess dienlichen Kommunikations- und Kooperationskultur auf Landes- und Hochschulebene zu unterstützen. Angestrebt wird, die Informationsgrundlage zu Leistungsprozessen und Finanzierungsströmen im medizinischen Bereich unter Mitwirkung der Beteiligten zu erweitern und damit… mehr

Begleitung von Umstrukturierungsprozessen an der Universität Halle-Wittenberg

Im Zentrum des Projekts stehen Fragen der Organisationsstrukturen der Universität Halle-Wittenberg. Dazu zählen auch Fragen der Leitungsstrukturen und Fachbereichsgliederung. Dieser universitätsinterne Reformprozess wurde vom Institut für Hochschulforschung wissenschaftlich und konzeptionell begleitet. Forschungsleitend ist die Frage, ob und wie formale Strukturen Einfluss auf die universitären Kernprozesse Forschung und Lehre nehmen bzw. normativ gewendet, welche Strukturen Forschung… mehr

Die Einführung von Globalhaushalten an Hochschulen

Globalisierung bzw. Flexibilisierung der Hochschulhaushalte ist ein Projekt, bei dem die Interessenschnittmenge zwischen den im übrigen heftig konfligierenden Partnern der Hochschulpolitik so groß ist, dass die flächendeckende Durchsetzung prinzipieller Globalzuweisungen absehbar war. Das Interesse der Hochschulen an Selbststeuerungszuwachs einerseits und das Interesse des Staates an der Delegierung der Konflikte um die Verteilung stagnierender bzw. verminderter… mehr

Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem

Die analytischen Ausgangspunkte des inzwischen abgeschlossenen Projekts waren: Hochschulreformen sind gezielte Interventionen in komplexe Systeme. Die deutschen Hochschulen gelten als überdurchschnittlich reformresistent. Aus den Erklärungen für diese Resistenz lassen sich zwei einander entgegenstehende Auffassungen extrahieren: Die eine attestiert den reformerischen Lösungsversuchen, unterkomplex zu sein, weshalb Hochschulreformen immer wieder steckenbleiben. Die andere macht den Umstand, dass… mehr

Datenreport „Frauen und Mädchen in Bildung und Wissenschaft“

Ziel des Projektes ist die Erstellung eines Datenreports zur Situation von Frauen als Lernende und Lehrende in den Bereichen Schule, berufliche Bildung, Weiterbildung, Jugendhilfe/Sozialarbeit, Hochschule und Forschung in der Bundesrepublik. Im Vordergrund steht die Bündelung und Aktualisierung korrespondierender Aussagen der einzelnen Bildungs- und Erziehungsbereiche unter gleichstellungspolitischem Aspekt, wobei die nach wie vor deutlich erkennbaren Ost-West-Spezifika… mehr

Effizienz, Effektivität und Legitimität im Hochschulsektor

Ausgehend von der Situation der Mittelverknappung im Hochschulbereich bei gleichzeitig gestiegenen und weiter steigenden Leistungsanforderungen wird festgestellt, „die Hochschulen (sollen) mit verminderten Mitteln erweiterte Leistungen erbringen“, dieses als widersprüchliche Anforderung diagnostiziert und „insoweit ein Problem“ registriert. Sodann wird die aktuelle deutsche Hochschulreformdebatte in zweierlei Hinsicht strukturiert: (a) Eine Betrachtung des Charakters der politischen Debatten, in… mehr