Hochschulgovernance, -organisation und -digitalisierung

 

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Wissenschaftspolitik in Sachsen-Anhalt 1990-2015

Wie gelang Wissenschaftspolitik in einem wiedergegründeten Land zunächst unter Transformationsbedingungen, dann unter Transformationsfolgewirkungen, d.h. unter Bedingungen weiträumigen wirtschaftlichen Niedergangs mit anschließender Re-Stabilisierung auf niedrigem (Produktivitäts-)Niveau, massiven demografischen Verwerfungen und haushalterischer Dauerkrise? Anhand fünf prägender Konkurrenzen und Konflikte werden die zentralen wissenschaftspolitischen Entwicklungen der zurückliegenden 25 Jahre in Sachsen-Anhalt resümiert. Sachsen-Anhalt steht hier exemplarisch für die… mehr

Fachhochschulen in Österreich – Eine Vorausschau

Im europäischen Vergleich hat Österreich erst spät einen Fachhochschulsektor etabliert. Die Nachzügler-Position wurde genutzt, um aus den Erfahrungen anderer Länder zu lernen und im Sinne des (damals neuen) New Public Managements effiziente ordnungspolitische Regelungen zu implementieren. Die bisherige Entwicklung wird gemeinhin als Erfolgsgeschichte beschrieben. Die Fachhochschulen haben sich zu einem festen Bestandteil der österreichischen Hochschullandschaft… mehr

OE-Prozess ASH Berlin

HoF begleitet einen internen Organisationsentwicklungsprozesses der Alice-Salomon-Hochschule Berlin (ASH). Die ASH ist eine der forschungs- und Third-Mission-stärksten HAWs in der Bundesrepublik, in den letzten zehn Jahren von 1.500 auf 3.500 Studierende expandiert und hat einen Schwerpunkt in Sozialer Ar­beit sowie weitere Bereiche für Elementarbildung und Gesundheit.

Digitalisierung in der Wissenschaft als Organisationsproblem

In Wissenschaftseinrichtungen – Hochschulen und Forschungsinstitute – stoßen Digitali­sierungsexperten fortwährend an Grenzen der Organisationsgestaltung, während Or­ga­nisationsexperten unablässig Grenzen digitaler Prozessgestaltungen identifizieren. Da­bei ist Digitalisierung z.B. an Hochschulen deutlich mehr als im vorherrschenden po­pulären Verständnis, das sich auf OER oder MOOCs konzentriert: Digitalisierung in der Wissenschaft produziert einerseits Grenzüberschreitungen, die neue bzw. modifizierte regulative Zugriffe und… mehr

Hochschulpolitik in Deutschland: Strukturen, Prozesse, Akteure

Hochschulpolitik bezeichnet die staatlichen Maßnahmen, mit denen Lehre und Forschung an Hochschulen gefördert werden und beeinflusst werden sollen. Gestaltet wird dies im Rahmen eines komplexen Akteursgeflechts mit ebenso komplexen Prozeduren der Policy-Entwicklung. Es bestehen eine vertikale Differenzierung der Hochschulpolitik mit den Ebenen EU, Bund und Länder sowie horizontale Differenzierungen im adressierten Feld der Hochschulen. Dies… mehr

Bedarfsgerechte Personalausstattung von Universitäten

Vor dem Hintergrund der hochschulpolitischen Debatte um Beschäftigungsbedingungen und Karriereperspektiven in der Wissenschaft hat sich der Wissenschaftsrat für eine grundsätzliche Neugestaltung der Postdoc-Phase und der Wege zur Professur ausgesprochen. Bund und Länder haben eine gemeinsame Initiative für den wissenschaftlichen Nachwuchs ankündigt, über die ab 2017 mit einer Laufzeit von zehn Jahren 1,1 Mrd. bereitgestellt werden… mehr

Qualitätsentwicklung in der Lehrer_innenbildung

In der Evaluationsstudie wird die Qualitätsentwicklung der Ausbildung von Lehrenden an Schulen analysiert. Dabei werden alle drei Phasen der Ausbildung betrachtet: Studium, Vorbereitungsdienst, Fort- und Weiterbildung. So vermittelt die Expertise einen umfassenden Überblick über die Struktur der Lehrer:innenfortbildung im föderalen Bildungssystem der Bundesrepublik Deutschland. Qualitätssicherung und -entwicklung in der Lehrer_innenbildung hat  zum einen die Besonderheiten… mehr

HoFin: Präzisierte Darstellung der Hochschulfinanzierung in Deutschland

Die Hochschulen verfügen zur Finanzierung ihrer Aufgaben zum ersten über mehr Quellen, als in der amtlichen Statistik erfasst werden. Zum zweiten werden die Quellen der Mittelherkunft in der amtlichen Statistik nicht präzise genug aufgeschlüsselt. Zum dritten sind auch weitere verfügbare Informationen zur Hochschulfinanzierung außerhalb der amtlichen Statistik fragmentiert. Insgesamt fehlt dadurch eine Gesamtdarstellung der Finanzmittel,… mehr

Themen der Hochschulforschung in Beratungsprozessen – Wissenstransfer

HoF hat den letzten Jahren ein breites Spektrum von Themen zum Gegenstand der Hochschulforschung gemacht und dazu Wissen verfügbar gemacht, so zur Nutzung der Instrumente der internen und externen Hochschulsteuerung (Qualitätssicherung, Kontraktmanagement, Mittelverteilungsmodelle etc.), Rolle der Hochschulen in der Region (Fachkräftesituation, Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft, Technologietransfer etc.), Situation einzelnen Fächer (Geisteswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, etc.) Dieses… mehr

KoopL: Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre

Neben curricularen Inhalten und didaktischer Vermittlung gibt es ein drittes Handlungsfeld für die Qualitätsentwicklung der Lehre (QdL) die Gestaltung ihrer organisatorischen Kontexte. Von 2014 bis 2017 widmet sich das Projekt „Organisatorische Kontextoptimierung zur Qualitätssteigerung der Lehre – Mobilisierung finanzierungsneutraler Ressourcen (KoopL)“ diesem Thema. Es wurde in der BMBF-Förderausschreibung „Begleitforschung zum Qualitätspakt Lehre“ eingeworben. Die Hauptuntersuchungsfrage… mehr

Die Akteurskonstellation im schweizerischen Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem

HoF hat vom Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) den Auftrag übernommen, eine zeithistorisch informierte, den Schwerpunkt auf die Zeit seit 2005 legende Analyse der Strukturen und Akteurskonstellationen im Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem (BFI) zu erstellen. Anlass ist der 2015 anstehende 50. Jahrestag der SWIR-Gründung. Im Mittelpunkt steht, welche funktionalen Relevanzen die einzelnen Akteure innerhalb… mehr

BeMission: Die Third Mission in der Leistungsbewertung von Hochschulen

BeMission: Die Third Mission in der Leistungsbewertung von Hochschulen

Das HoF führt zwischen 2013 und 2016 ein Forschungsprojekt durch, das im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „Leistungsbewertung in der Wissenschaft“ gefördert wird. Leistungsbewertung in der Wissenschaft ist nichts prinzipiell Neues. Wettbewerb um individuelle fachliche Reputation und institutionelles Renommee kennzeichnet das akademische System seit alters her. Dennoch hat die Leistungsbewertung in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung… mehr

EU-Strukturfondsfinanzierung für wissenschaftliche Einrichtungen

Die EU-Strukturförderung soll von 2014 an auf die Ziele der EU-Strategie „Europa 2020“ ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie wissenschaftliche Einrichtungen, insbesondere Hochschulen, zu intelligentem, nachhaltigem und inklusivem Wachstum in ihrer Sitzregion beitragen können. Welches sind Handlungsfelder, auf denen wissenschaftliche Einrichtungen hier aktiv werden können? Wie können wissenschaftliche Einrichtungen erfolgreich in… mehr

Qualitätsstandards für Hochschulreformen

Nun müsse man noch „von der Studienreform zur Studienqualität“ gelangen, lautete das Resümee des Wissenschaftsrates nach über einem Jahrzehnt Bologna-Reform in Deutschland. Die so formulierte Erfahrung ist insofern bemerkenswert, als in der Rhetorik des Bologna-Prozesses Studienreform und Studienqualität nahezu als Synonyme verstanden wurden. Vergleichbares kann auch für andere Hochschulreformerfahrungen der letzten zwei Jahrzehnte festgehalten werden…. mehr

Wirkungen des VolkswagenStiftungs-Förderprogramms „Leistungsfähigkeit durch Eigenverantwortung“ auf Forschung und Lehre

Die VW-Stiftung hat seit 1996 an insgesamt 10 deutschen Universitäten Modellprojekte zur Verbesserung der universitätsinternen Leitungs- und Entscheidungsstrukturen gefördert. HoF Wittenberg erhielt den Auftrag, gemeinsam mit den Hochschulforschern Prof. Dr. Uwe Schimank, Fernuniversität Hagen, und Prof. Dr. Dieter Sadowski, Universität Trier, eine Expertise über die Wirkungeen des Förderprogramms zu erstellen. In dem von HoF Wittenberg… mehr

Organisationsanalyse Universität Jena

Im Auftrag der FSU Jena führt HoF eine SWOT-Analyse für die Universität Jena durch. Die Identifikation, Analyse und Auf­­­­bereitung von (internen) Stärken und Schwächen sowie (externen) Chancen und Risiken unterstützt die Entwicklung einer lang­­fristigen Zukunftsstrategie der FSU. Zentrale Publikationen nicht publiziert

Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen in Sachsen-Anhalt

In dem Projekt wird im Rahmen der Kooperation zwischen WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt und HoF eine Bestandsaufnahme der Gleichstellungssituation und der Gleichstellungsaktivitäten an den Hochschulen Sachsen-Anhalts unternommen. Dabei wird davon ausgegangen, dass die Norm der Geschlechtergerechtigkeit in besonders intensiv vom demografischen Wandel betroffenen Regionen eine Ressource darstellt, die zur demografischen Stabilisierung beitragen kann. Zum anderen findet… mehr

Hochschulsteuerung im Ländervergleich

Ausgehend von vertragsförmigen Vereinbarungen zwischen Ministerien und Hochschule wurden in dieser Projektreihe Instrumente der Beziehung zwischen Staat und Hochschule untersucht. Der Fokus lag zunächst auf Zielvereinbaurungen und Hochschulverträgen, wird nun aber verstärkt auf die jeweiligen Steuerungsgegenstände und die Vielzahl der Instrumente gelenkt. Damit wird es möglich, Wechselbeziehungen zwischen den Instrumenten darzustellen und verschiedene Steuerungsformen nebeneinander… mehr

HoFiTrans: Forschungs- und Technologietransfer in der Hochschulsteuerung

Im Rahmen der Hochschulreform wurden Modelle eingeführt, die die Mittelvergabe bei der Hochschulfinanzierung stärker leistungsbezogen regeln. Wesentliche Elemente sind die indikatorgestützten Finanzzuweisung sowie Zielvereinbarungen zwischen Ländern und Hochschulen. Diese treten neben traditionelle Steuerungsverfahren wie Förderprogramme und gesetzliche Vorgaben. Ziel des Forschungsprojektes ist es, die Wirkungsweise der unterschiedliche Ansätze und Instrumente in Deutschland in Bezug auf… mehr

Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung

Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten fallbezogenen Organisationsana­lysen konfrontiert. Vor diesem Hintergrund wurde eine systematische Aufbereitung der Wissens- und Erfahrungsvoraussetzungen unternommen, auf deren Grundlage die Hochschulforschung eine solche Nachfrage bedienen kann. Was die Hochschulforschung an Vorratswissen in die konkrete Analyse von Hochschulorganisationen einbringt, wurde in Gestalt der zentralen Erklärungsthesen der theoriegenerierenden Hochschulorganisationsforschung… mehr