Hochschulen im (post)kommunistischen Osteuropa
Das Ende der sozialistischen Regime in Osteuropa hat einerseits wissenschafts- und hochschulgeschichtlichen Forschungen durch erleichterten Archiv- und sonstigen Quellenzugang einen erheblichen Schub verliehen. Andererseits wurden sehr unterschiedliche Transformationspfade bei der Neuorganisation der einzelstaatlichen Wissenschafts- und Hochschulsysteme beschritten.
Die Reflexion der DDR-Wissenschaftsgeschichte in den Einzeldisziplinen nach 1989
Wissenschaft ist aus systematischen, hermeneutischen und methodischen Gründen auf zweierlei Betrachtungsebenen angewiesen. Es sind nicht allein die jeweiligen Untersuchungsgegenstände zu bearbeiten, sondern immer auch die Erkenntnisprozesse selbst, deren Voraussetzungen, Bedingungsgefüge wie ihre externen Wirkungen zu reflektieren. ‚Wissenschaftliche Selbstreflexion’ ist das diesbezügliche Stichwort. Wird dies vorausgesetzt, so liegt eine Annahme nahe: Ein wissenschaftsgeschichtlich ziemlich beispielloser Vorgang… mehr
Die Einführung von Globalhaushalten an Hochschulen
Globalisierung bzw. Flexibilisierung der Hochschulhaushalte ist ein Projekt, bei dem die Interessenschnittmenge zwischen den im übrigen heftig konfligierenden Partnern der Hochschulpolitik so groß ist, dass die flächendeckende Durchsetzung prinzipieller Globalzuweisungen absehbar war. Das Interesse der Hochschulen an Selbststeuerungszuwachs einerseits und das Interesse des Staates an der Delegierung der Konflikte um die Verteilung stagnierender bzw. verminderter… mehr
Hochschulentwicklung als Komplexitätsproblem
Die analytischen Ausgangspunkte des inzwischen abgeschlossenen Projekts waren: Hochschulreformen sind gezielte Interventionen in komplexe Systeme. Die deutschen Hochschulen gelten als überdurchschnittlich reformresistent. Aus den Erklärungen für diese Resistenz lassen sich zwei einander entgegenstehende Auffassungen extrahieren: Die eine attestiert den reformerischen Lösungsversuchen, unterkomplex zu sein, weshalb Hochschulreformen immer wieder steckenbleiben. Die andere macht den Umstand, dass… mehr
Lebenslanges Lernen – Implikationen für die Universitäten in der EU
HoF Wittenberg ist Partner in diesem von griechischer Seite koordinierten und aus dem 4. EU-Rahmenprogramm für Forschung und Technologische Entwicklung finanzierten internationalen Projekt.
Erwartungen an Hochschulbildung unter den Bedingungen des sich diversifizierenden Arbeitsmarktes
Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den allgemeinen und speziellen Studieninteressen von Abiturienten sowie Erwartungen an Hochschulbildung einerseits und unterschiedlichen regionalen Arbeitsmärkten andererseits.
Gestufte Studiengänge und Abschlüsse an Hochschulen
Analyse der Bachelor- und Masterstudiengänge an deutschen Hochschulen nach Kriterien der Studiengangsentwicklung; Ermittlung der Chancen für Studierende und ihren Qualifikationserwerb als auch Anforderungen an die inhaltlich-methodische und qualitative Gestaltung der neuen Studiengangskonzepte.
Systematisierung von Lernleistungen im Rahmen eines Leistungspunktesystems und lebenslangen Lernens
Studie im Auftrag des Projektverbunds BLK-Modellprojekt zur „Entwicklung eines Leistungspunktsystems“, koordiniert an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW). Sie präsentiert und analysiert bereits vorhandene Ansätze zur Systematisierung von außerhalb des Hochschulbereichs (in anderen Bildungseinrichtungen, beruflichen und nichtberuflichen Tätigkeiten) erworbenen formellen und informellen Lernleistungen. Abgeleitet aus den Erfahrungen sowohl an Hochschulen als auch im… mehr