Expertenplattform „Demographischer Wandel“
Die Plattform, gegründet 2009, ist seit 2014 organisatorisch am Zentrum für Altern Halle (ZAH) angesiedelt und wird am HoF inhaltlich betreut. Sie vereint alle Wissenschaftler/innen, die in Sachsen-Anhalt zu Fragen der Bewältigung des demografischen Wandels arbeiten. Das Spektrum der Themen reicht von der Anpassung regional wirksamer Steuerungsinstrumente und Daseinsvorsorge in peripheren Räumen über Mobilität in… mehr
Hochschulen, demografischer Wandel und Regionalentwicklung in Sachsen-Anhalt
Der demografische Wandel fällt regional unterschiedlich aus. Um ihm angemessen zu begegnen, sind vornehmlich endogene Entwicklungspotenziale zu erschließen. Zu diesen zählen in besonderem Maße die Hochschulen. Eines der am stärksten von demografischen Veränderungen betroffenen Bundesländer ist Sachsen-Anhalt. Der gleichzeitige Abschied von transfergetriebener Entwicklung (Rückführung von Finanztransfers und Sonderfinanzierungsmodalitäten) spitzt die Lage weiter zu. Allerdings sind… mehr
Wissenschaft und Stadtentwicklung in mittelgroßen Städten
Im Zuge wissensgesellschaftlicher Entwicklungen gehen immer mehr Städte dazu über, sich explizit als Orte der Wissenschaft zu inszenieren. Dabei müssen Spannungen zwischen der lokalen Verankerung der Hochschulen und Forschungsinstitute einerseits und des überlokalen Referenzraumes der Wissenschaft andererseits austariert werden. In mittelgroßen Städten tritt eines hinzu: Die Konzepte zu Wissensgesellschaft, Kreativer Stadt, Knowledge City, Wissensmilieus, aber… mehr
Heterogenität als Qualitätsherausforderung: Hochschulbildung im demografischen Wandel
Im „Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre“ wurden elf Personalstellen mit Laufzeit bis 2016 eingeworben, darunter für Wittenberg eine Transferstelle „Qualität der Lehre“ mit drei Personalstellen. Im Rahmen eines Verbundantrages der sachsen-anhaltischen Hochschulen waren HoF und das Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt (WZW) Mitantragsteller. Die Transferstelle „Qualität der Lehre“ nahm, unterstützt von HoF, zum… mehr
die hochschule Sonderband 2012: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung
Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten Organisationsanalysen konfrontiert. Dazu nutzt sie ihr Vorratswissen und erschließt sich Wissen aus verschiedenen Fachkontexten. In der Publikation werden einerseits die zentralen Erklärungsthesen der Hochschulorganisationsforschung vorgestellt, andererseits Instrumente und Darstellungsformen, die eine anwendungsbezogene Hochschulorganisationsanalyse und deren adressatenorientierte Präsentation erlauben. Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten… mehr
Hochschule-Sonderband: Hochschulorganisationsanalyse zwischen Forschung und Beratung
Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten Organisationsanalysen konfrontiert. Dazu nutzt sie ihr Vorratswissen und erschließt sich Wissen aus verschiedenen Fachkontexten. In der Publikation werden einerseits die zentralen Erklärungsthesen der Hochschulorganisationsforschung vorgestellt, andererseits Instrumente und Darstellungsformen, die eine anwendungsbezogene Hochschulorganisationsanalyse und deren adressatenorientierte Präsentation erlauben. Die Hochschulforschung ist zunehmend mit der Nachfrage nach konkreten… mehr
Männer und Frauen in der Frühpädagogik. Genderbezogene Bestandsaufnahme
In der Frühpädagogik findet seit 2004 eine Teilakademisierung statt. Dadurch sollen zum einen Karrierechancen für Erzieherinnen in diesem traditionell weiblich dominierten Beschäftigungsfeld entstehen. Zum anderen soll das Beschäftigungsfeld auch für Männer attraktiver werden. Die Studie liefert erstmals einen Gesamtüberblick zur Präsenz beider Geschlechter in den verschiedenen frühpädagogischen Tätigkeitsfeldern: Werden dabei geschlechtsspezifische Muster erkennbar? Wird das… mehr
Wissenschaftliche Wissenschaftspolitikberatung. Fallstudie Schweizerischer Wissenschafts- und Technologierat (SWTR)
Wissenschaftsräte müssen fortwährend einen prinzipiellen Zielkonflikt verarbeiten: Einerseits erheben sie den Anspruch auf eine möglichst hohe Verbindlichkeit ihrer Stellungnahmen. Andererseits streben sie nach möglichst hoher Autonomie. Dieser Zielkonflikt ist grundsätzlich unauflösbar. Er kann nur prozessiert werden: Der Verbindlichkeitsanspruch ist nur durch Nähe zur Politik und Verwaltung zu realisieren. Der Anspruch auf Autonomie dagegen setzt die… mehr
8. Promovierendentage zur deutsch-deutschen Zeitgeschichte am 26./29.7.2012
Poster sind ein wichtiges Element der wissenschaftlichen Qualifizierung und entscheiden häufig über die Aufmerksamkeit, die einer Untersuchung zu teil wird. Um die Stärken und Schwächen dieser speziellen Darstellungsform zu kennen, bedarf es zunächst einschlägigen Wissens und Kompetenzen. In der Geschichtswissenschaft werden diese bisher nicht oder nur rudimentär vermittelt. Hier setzt der methodische Schwerpunkt der 8…. mehr
Zwischen Halle-Novgorod und Halle-New Town. Der Ideenhaushalt Halle-Neustadts
Rekonstruktion des Ideenhaushalts Halle-Neustadts und seiner Bewirtschaftung. Halle-Neustadt, errichtet von 1964 bis 1986, kann als prototypische Plattenbaustadt in Ostdeutschland gelten: Wie ein Großteil der vergleichbaren Planstädte und -siedlungen, so hat auch Halle-Neustadt reichlich zwei Jahrzehnte seiner bisherigen Existenz in der DDR und unterdessen weitere über zwei Jahrzehnte im vereinigten Deutschland zugebracht. Beides hatte Folgen, die… mehr