Regional gekoppelte Hochschulen. Die Potenziale von Forschung und Lehre für demografisch herausgeforderte Regionen
Hochschulressourcen haben eine zentrale Bedeutung für die Regionalentwicklung: Sie stellen hochqualifizierte Arbeitskräfte bereit, können system-, prozess- und produktbezogenes Problemlösungswissen erzeugen und ihre Sitzregionen an die globalen Wissensströme anschließen. Damit sind sie eine zentrale Voraussetzung, um die Resonanzfähigkeit ihrer Regionen für wissensbasierte Entwicklungen zu verbessern bzw. zu erhalten. Da aber Regional- und Hochschulentwicklungen unterschiedlich getaktet sind,… mehr
Workshop Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen am 23./24.5.2013
Am 23. und 24. Mai 2013 wird in Jena unter dem Titel “Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen – Möglichkeiten und Grenzen von Hochschulen im demografischen Wandel” ein Projekt-Workshop stattfinden, zu dem wir herzlich einladen möchten. Thematisiert wird die Rolle der Hochschulen als multiple Funktionsträger in von Schrumpfungsprozessen betroffenen Regionen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:… mehr
Traditionsbildung, Forschung und Arbeit am Image – Die ostdeutschen Hochschulen im Umgang mit ihrer Zeitgeschichte
Den 54 ostdeutschen Hochschulen wird häufig attestiert, sich nur unzureichend mit ihrer eigenen Vergangenheit in der DDR auseinanderzusetzen. Nicht nur während der politischen Umbrüche 1989 hätten sie abseits gestanden. Vielmehr sei auch in den Jahren danach kaum etwas unternommen worden, um ihre Rolle in der DDR glaubhaft und kritisch aufzuklären. Durchweg fehle der Wille zur… mehr
Hochschulzeitgeschichte. Handlungsoptionen für einen souveränen Umgang
Werden Problemsachverhalte aus der Zeitgeschichte deutscher Hochschulen skandalisiert, so ist deren öffentliches Empörungspotenzial in der Regel recht hoch. Die Souveränität der Hochschulen, darauf zu reagieren, fällt dagegen häufig ab. Ob etwa deutsch-deutsche Medikamententests an DDR-Uni-Kliniken vor 1989 oder die NS-Elitenkontinutität im Universitätswesen der Nachkriegszeit thematisiert werden – die Einrichtungen haben regelmäßig Schwierigkeiten, eine angemessene Krisenkommunikation… mehr
Eingänge und Ausgänge. Die Schnittstellen der Hochschulbildung in Sachsen-Anhalt
Mit der Eingangs- und der Ausgangsschnittstelle des Studiums sind die Hochschulen in die individuellen Biografien geschaltet und an das Schulsystem und das Beschäftigungssystem gekoppelt. Die Eingangsschnittstelle baut auf den Vorleistungen des Schulsystems auf, das die bildungsbiografischen Eingangsvoraussetzungen der Studienanfänger bestimmt. Das Schulsystem wiederum ist in hohem Maße von Bedingungen abhängig, die es nicht beeinflussen kann…. mehr
Regionale Relevanz der Sozial- und Geisteswissenschaften
Regionale Entwicklungsbeiträge der Sozial- und Geisteswissenschaften (SGW) lassen sich zwar nur schwer quantifizieren. Daraus folgt jedoch nicht, dass sie unbedeutsam wären. Das Projekt zielt darauf ab, sie sichtbar zu machen. Dazu wird zweierlei unternommen: (1) In einer sozialwissenschaftlichen Außenperspektive auf die SGW werden deren gegenwärtige Ausstattung und Strukturen, spezifische Wertschöpfungsbeiträge und demografische Effekte in Augenschein… mehr
Workshop zu Entwicklungsperspektiven ostdeutscher Hochschulen im demografischen Wandel am 17.4.2013
Im Rahmen des HoF-Forschungsprojekts „Demografischer Wandel und Perspektiven ostdeutscher Hochschulen (OstHoch)“, werden am 17. April in Leipzig Handlungsoptionen der Hochschulen in den Neuen Ländern diskutiert. Der Workshop wird einen praxisorientierten Diskurs von Hochschulexperten, Hochschulforschern, Vertretern der Politik sowie Akteuren im Umfeld der Hochschulen eröffnen. Anhand von Zwischenergebnissen aus dem Forschungsprojekt sowie konkreten Fallbeispielen werden Handlungsansätze… mehr
Studienerfolg und -abbruch in Sachsen-Anhalt
Das Kooperationsprojekt von HoF und WZW Wissenschaftszentrum Sachsen-Anhalt ermittelte überregional Daten und Ursachen für Studienerfolg und -abbrüche und prüfte sie für die konkrete Situation in Sachsen-Anhalt. Da sich aus den amtlichen Daten keine individuellen Studienverläufe rekonstruieren lassen und zudem die Umstellungssituation auf das Bachelor-Master-System zu berücksichtigen ist, war dabei die Entwicklung neuer Berechnungsmethoden notwendig, um die… mehr
Studieren mit und ohne Abschluss. Studienerfolg und Studienabbruch in Sachsen-Anhalt
Der Report ermittelt erstmals für Sachsen-Anhalt hochschul- und fächergruppenspezifische Studienerfolgsquoten. Hierfür wird ein entsprechendes Berechnungsmodell entwickelt und angewandt. Daneben werden studienabbruchrelevante Problemlagen der Studierenden sowie abbruchgefährdete Studieren-dengruppen identifiziert und die Ursachen der Abbrüche an den Hochschulen eingegrenzt. Deutlich wird: Die Hochschulen Sachsen-Anhalts vermochten es, einen Zuwachs an Studierenden innerhalb von zehn Jahren um fast 50… mehr
Die An-Institutslandschaft in Sachsen-Anhalt
An-Institute als organisatorisch sowie rechtlich eigenständige wissenschaftliche Einrichtungen, die einer Hochschule assoziiert sind, wurden (und werden) seit den 1980er Jahren deutschlandweit eingerichtet. Ihre Leistungsangebote sollen ergänzend bzw. komplementär zur jeweiligen Hochschule sein, also nicht in Konkurrenz zu ihrer Hochschule stehen. Gegenstand systematischer Erkundung waren sie bislang kaum. Im Rahmen einer Studie wurden sie am Fallbeispiel… mehr