Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen, Organisation, Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal

Für die Hochschulorganisation waren in den vergangenen 20 Jahren zwei politisch induzierte Reformen prägend: die New-Public-Management-inspirierten Governance-Reformen und der Bologna-Prozess. Sie waren mit zwei zentralen Versprechen verbunden: Die Governance-Reform versprach, Entstaatlichung werde mit Entbürokratsierung verbunden sein, und die Studienstruktur-Reform versprach, die Strukturierung erbringe eine Entlastung von den bisher nötigen fortwährenden Improvisationsanstrengungen. Dem stehen gegenteilige Wahrnehmungen des wissenschaftlichen Personals gegenüber: Die Entstaatlichung habe neue Bürokratieanforderungen gebracht, und die Verwaltung der strukturierten Studiengänge ginge mit neuen Belastungen einher. Die Hochschulen haben darauf vor allem auf zwei Wegen reagiert: durch die Einführung von Hochschulmanagementstrukturen neben der herkömmlichen Verwaltung und die Weiterentwicklung digitaler Assistenzsysteme. Die Untersuchung fragt nach den Wirkungen und wie diese sich zu den Wahrnehmungen verhalten.

Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Peggy Trautwein / Steffen Zierold (2018): Die verwaltete Hochschulwelt. Reformen‚ Organisation‚ Digitalisierung und das wissenschaftliche Personal, BWV - Berliner Wissenschaftsverlag. Berlin. ISBN 978-3-8305-3898-1 URL: https://hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/Pasternack_et_al_2018_Hochschulwelt_Online_Anhang.pdf
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