Studium und Studienreform im Vergleich der Bundesländer
Zehn Jahre nach der Bologna-Erklärung der europäischen Bildungsminister zur Harmonisierung der europäischen Studienstrukturen wird eine Zwischenbilanz dieses Reformprozesses gezogen. Im ersten großen Abschnitt geht es um Zieldivergenzen, innere Widersprüche, konträre Trends und Dilemmata des Bologna-Prozesses. In den darauf folgenden Abschnitten werden die vielfältigen Chancen, Risiken und Nebenwirkungen der Studienstrukturreform in Deutschland untersucht.
Flexible Studierende? Studienreform und studentische Praxis
Empirische Befunde zeigen, dass Studierende heute in ihrer Praxis mehrheitlich nicht mehr dem von der Hochschule vorausgesetzten traditionellen Leitbild des akademischen Studierenden entsprechen. Sie orientieren sich vielmehr an Anforderungen des Arbeitsmarktes und individueller Leistungserbringung. Die diesen Anforderungen zugrunde liegenden Annahmen und ihre gegenwärtige Umsetzung durch Studienreformen sollen diskursanalytisch rekonstruiert werden. Diskurse über Studierende sind, wie… mehr
Wirkungen der Gleichstellungsarbeit im mitteldeutschen Ländervergleich
Analysiert wird die Gleichstellungsarbeit der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in vergleichender Perspektive. Ausgehend von den gängigen Theorien, welche die Unterrepräsentanz von Frauen im Wissenschaftssystem im Allgemeinen sowie in akademischen Spitzenpositionen im Besonderen erklären, wurden die Frauenanteile bei Promotionen, Habilitationen und Professuren im mitteldeutschen Ländervergleich analysiert, der Stand der Gleichstellungsbemühungen anhand der rechtlichen Rahmenbedingungen und… mehr
Novellierung Sächsisches Hochschulgesetz
Handbuch zeithistorisch promovieren
Im Auftrag der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur erarbeitet HoF ein Handbuch „Promovieren in der deutschen Zeitgeschichte“. Dieses wird sich an alle wenden, die eine Promotion in der deutschen Zeitgeschichte erwägen, planen oder durchführen. Das Handbuch gliedert sich in drei große Abschnitte: „Promovieren zur deutschen Zeitgeschichte – Kontexte“, „Zeitgeschichtlich promovieren als Prozess“ und „Promotion und… mehr
Hochschulentwicklung in den mitteldeutschen Ländern
Die Entwicklung in Ostdeutschland lässt sich mit dem Begriff der fragmentierten Entwicklung beschreiben: Herausbildung und Stabilisierung einiger Leistungsinseln bei gleichzeitigem Überwiegen der Problemregionen. Das Forschungsprogramm widmet sich einer Region, die — neben dem (politisch erzeugten) Leistungsraum Berlin/Potsdam — am ehesten in der Lage sein könnte, aus sich heraus zu selbsttragender Entwicklung zu gelangen: Die Standorte… mehr
Fachliche Begleitung der Hochschulkampagne Ost
Im Westen Deutschlands wird in den nächsten Jahren die Zahl der Studienberechtigten stark ansteigen. Für die westlichen Bundesländer stellt sich damit die Frage, wie sie diesen Andrang auf ihre Hochschulen bewältigen können. Im Osten der Republik dagegen ist von einem gravierenden Rückgang der Studienberechtigten auszugehen. Im Rahmen des Hochschulpakts 2020 zwischen Bund und Ländern werden… mehr
Fachliche Begleitung der Image- und Marketingkampagne für Ostdeutschland im Kontext des Hochschulpakts 2020
Den ostdeutschen Ländern wurde ab Mitte der 2000er Jahren ein gravierender Rückgang der Studienberechtigten und damit letztlich auch der Studierenden prognostiziert. Das politische Ziel war es daher, Abiturienten, insbesondere aus Westdeutschland, für ein Studium in den neuen Ländern zu gewinnen. Um dies zu fördern, wurden vielfältige Maßnahmen zur „Vermarktung der Studienstandorte und Studienangebote der ostdeutschen… mehr
Hochschule-Praxis-Netzwerke für Lehre und Studium in Ostdeutschland
In den ostdeutschen Bundesländern bahnt sich eine massive Fachkräftelücke an – in einigen Beschäftigungssektoren ist sie bereits heute spürbar. Der Rentenübertritt der Transformationsgeneration innerhalb eines Zeitfensters von 15 Jahren trifft auf eine Situation, die gekennzeichnet ist durch anhaltende Ost-West-Mobilität bildungs- und aufstiegsorientierter junger Menschen, eine geringe West-Ost-Mobilität in dieser Altersgruppe, eine im Vergleich zu den… mehr
Studienreform an der Universität Halle
Ziel des Projekts war die Konzeption und Einführung von Bachelor- und Master-Studiengänge an der Universität Halle-Wittenberg im Rahmen des Bologna-Prozesses sowie die Umstellung der Lehramtsstudiengänge auf modularisierte Strukturen. Aus einer Forschungskooperation zwischen HoF und der Universität ging ein erfolgreicher Antrag an die Hochschulrektorenkonferenz im Rahmen der Ausschreibung Förderprogramm „Bologna-Experten für deutsche Hochschulen“ hervor. Die Forschungskooperation… mehr