Wissensregion Sachsen-Anhalt
Sachsen-Anhalt ist für das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) vor allem ein ‚interessanter Fall‘. Seit seiner Gründung 1996 widmet das Institut daher seinem Sitzland eine spezielle Aufmerksamkeit. HoF macht damit seine überregionale Expertise für die Entwicklung seines Sitzlandes nutzbar. Umgekehrt wird mit diesen Arbeiten Sachsen-Anhalt als Fallbeispiel in Untersuchungen mobilisiert, die fallübergreifende Relevanz beanspruchen dürfen…. mehr
Überregional basierte Regionalität. Hochschulbeiträge zur Entwicklung demografisch herausgeforderter Regionen
Da sich demografische Schrumpfung unmittelbar regionalräumlich auswirkt, haben die Hochschulen in davon betroffenen Regionen zwei grundsätzliche Möglichkeiten der Reaktion: Ihre Strategien können darauf zielen, sich von der Sitzregion entweder abzukoppeln oder sich explizit anzukoppeln.
mehr...Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Dokumentation zum Zeitraum 1945 – 1991
Die Dokumentation stellt einen Anhang zur Buchpublikation Peer Pasternack/Reinhold Sackmann (Hg.): Vier Anläufe: Soziologie an der Universität Halle-Wittenberg. Bausteine zur lokalen Biografie des Fachs vom Ende des 19. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts, Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2013 dar. Dokumentiert werden hier Rechercheergebnisse zur Soziologie an der Martin-Luther-Universität seit dem Kriegsende bis zum Umbruch… mehr
Jenseits der Metropolen – Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen
Im Mittelpunkt des HoF-Forschungsprogramms stehen seit einigen Jahren raumbezogene Fragen der Hochschul- und Bildungsentwicklung in demografisch herausgeforderten Regionen. Im Zuge der Entfaltung dieser Forschungs-linie sind zahlreiche Einzeluntersuchungen realisiert worden. Deren verstreut oder bisher noch nicht publizierte Ergebnisse wurden nun in einem Sammelband kompakt zusammengefasst. Eingangs geht es um die Wissenspotenziale der Nichtmetropolen, d.h. vor allem:… mehr
Workshop Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen am 23./24.5.2013
Am 23. und 24. Mai 2013 wird in Jena unter dem Titel “Multiple Funktionsträger in schrumpfenden Regionen – Möglichkeiten und Grenzen von Hochschulen im demografischen Wandel” ein Projekt-Workshop stattfinden, zu dem wir herzlich einladen möchten. Thematisiert wird die Rolle der Hochschulen als multiple Funktionsträger in von Schrumpfungsprozessen betroffenen Regionen. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende Fragen:… mehr
Ein Jahrzehnt Hochschule-und-Region-Gutachten für den Aufbau Ost (2000-2010). Erträge einer Meta-Analyse
Der Aufbau Ost zielt unter anderem auf die Ertüchtigung der ostdeutschen Hochschulen, zur Entwicklung ihrer Regionen beizutragen. Ob und wie das gelingt, ist vielfach evaluiert und analysiert worden. Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) hat jetzt 68 solcher Evaluationen, Gutachten und Studien ausgewertet. Bis zum Jahr 2000 dominierten in und in Bezug auf Ostdeutschland optimistische… mehr
RegDemo: Hochschulstrategien für Beiträge zur Regionalentwicklung unter Bedingungen demografischen Wandels
Das Projekt wurde im Rahmen des BMBF-Programms „Wissenschaftsökonomie“ für eine Laufzeit von drei Jahren unter dem Förderkennzeichen 01PW11011A bewilligt (2011-2014). Es wird in Kooperation mit dem Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Prof. Michael Fritsch, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena, realisiert. Die Projektkoordination liegt bei HoF. Ausgangspunkte sind, dass zum ersten in den ostdeutschen Ländern… mehr
Soziologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg 1945-1990
Von 1947 und 1949 hatte es an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bereits ein Institut für Soziologie gegeben, doch eine eigentliche Institutionalisierung des Faches gelang erst 1965 mit der (1964 beschlossenen) Gründung einer eigenen Forschungsgruppe, dann „Wissenschaftsbereich marxistisch-leninistische Soziologie“ an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät. Dessen inhaltliche Schwerpunkte lagen in der Arbeits- und Industriesoziologie. 1976 startete ein eigenständiger Diplomstudiengang,… mehr
Expertenplattform „Demographischer Wandel“
Die Plattform, gegründet 2009, ist seit 2014 organisatorisch am Zentrum für Altern Halle (ZAH) angesiedelt und wird am HoF inhaltlich betreut. Sie vereint alle Wissenschaftler/innen, die in Sachsen-Anhalt zu Fragen der Bewältigung des demografischen Wandels arbeiten. Das Spektrum der Themen reicht von der Anpassung regional wirksamer Steuerungsinstrumente und Daseinsvorsorge in peripheren Räumen über Mobilität in… mehr
Wissenschaft und Stadtentwicklung in mittelgroßen Städten
Im Zuge wissensgesellschaftlicher Entwicklungen gehen immer mehr Städte dazu über, sich explizit als Orte der Wissenschaft zu inszenieren. Dabei müssen Spannungen zwischen der lokalen Verankerung der Hochschulen und Forschungsinstitute einerseits und des überlokalen Referenzraumes der Wissenschaft andererseits austariert werden. In mittelgroßen Städten tritt eines hinzu: Die Konzepte zu Wissensgesellschaft, Kreativer Stadt, Knowledge City, Wissensmilieus, aber… mehr