Einst genügte es, von „universitas magistrorum et scholarium“, „universitas litterarum“, der „Humboldtschen Universitätsidee“ oder dem „Wesen der deutschen Universität“ zu sprechen, um ein allgemeines konzeptionelles Einvernehmen zu erzeugen bzw. zu bekräftigen. Seit der „Hochschule in der Demokratie“ ändert sich das:… mehr
In this essay in a comparative analysis five historically and culturally distinct cases of elite higher education are presented as imperfect realisations of the ideal of academic freedom – medieval universities, early Islamic madrasas, Ottoman palace school s, French grandes… mehr
Im Auftrag des BMBF werden Voraussetzungen und Erfahrungen mit Förderprogrammkoordinierungen im Bereich der Hochschul- und Wissenschaftsforschung ermittelt, systematisiert und in ein Handlungsprogramm überführt. Bei solchen Koordinierungen geht es vor allem darum, Übersetzungen des Forschungswissens, Aufmerksamkeitsmanagement und dazu Kommunikation verschiedener Art… mehr
In The Century of Science, a multicultural, international team of authors examines the global rise of scholarly research in science, technology, engineering, mathematics, and health (STEM+) fields. At the beginning of the 20th century, the global center-point of scientific productivity… mehr
Das DDR-Wissenschaftssystem setzte sich nicht nur aus Hochschulen, Akademie der Wissenschaften (AdW) und Industrieforschung zusammen. Daneben gab es auch Ressortforschungsinstitute, d.h. Forschungseinrichtungen, die unmittelbar einem Fachministerium zugeordnet waren und in dessen Auftrag forschten. Eine dieser Einrichtungen war das Zentralinstitut für… mehr
Was unterscheidet eine Exzellenzuniversität von einer Elitehochschule? In der Regel wissen diese Frage nicht einmal die Vertreter von Hochschulen, die sich so nennen, präzise zu beantworten. Gibt es eine Differenz zwischen einer Hochschule als regionaler Wirtschaftsfaktor und als regionaler Innovationsfaktor?… mehr
Die Finanzierung des Hochschulsystems ist mehr als die Finanzierung der Hochschulen, und die Finanzierung der Hochschulen selbst wiederum ist komplexer als gemeinhin angenommen. Die Finanzierungsquellen sind heterogen, und ihre Abbildung in Statistiken ist nicht immer transparenzfördernd. Neben den unmittelbaren institutionellen… mehr
Die Studie ist im Rahmen des „Bundesberichts Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (BuWiN) der Bundesregierung erstellt worden. Dessen dritte Ausgabe wurde im Februar 2017 der Öffentlichkeit präsentiert. HoF ist seit 2006 als Mitglied des Wissenschaftlichen Konsortiums an der Erarbeitung des Bundesberichts beteiligt. Diesmal… mehr
Für das datengestützten Monitoring des Bundesberichts zum Wissenschaftlichen Nach-wuchs (BuWiN 2017) hat es HoF übernommen, einen systematischen Überblick über zwei Sachverhalte zu erstellen: zum einen die Strukturen und Formen der Promotion und Promotionsbetreuung in Deutschland, zum anderen die verschiedenen Förder-… mehr
Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) war eine Gründung gegen mancherlei Wahrscheinlichkeiten. Warum und wie es dennoch 1996 zu dieser Gründung kam, verdient, erzählt zu werden. Daher wird es erzählt, ebenso wie die 20 Jahre seither. Diese halten reichlich Stoff… mehr
Die Bundesländer haben in den vergangenen zehn Jahren die lfd. Grundmittel zwar kräftig aufgestockt, eine Verbesserung der Ausgaben pro Student/in wurde aber nicht erreicht. Im Gegenteil: unter Berücksichtigung der Kostensteigerungen sind die Pro-Kopf-Ausgaben in den meisten Bundesländern gesunken. Hinzu kommt,… mehr
2002 wurde die Juniorprofessur in Deutschland eingeführt. Ursprünglich war sie als ausschließlicher Weg zur Universitätsprofessur gedacht. Die traditionelle Habilitation wurde jedoch nicht abgeschafft, ihre Monopolstellung indes relativiert. Daneben haben sich weitere Wege zur Professur aufgetan, wie die Leitungen von Forschernachwuchsgruppen…. mehr
Im Auftrag der Hochschule erstellt das Institut ein Third-Mission-Profil der TH Köln. Dazu werden anhand der am HoF entwickelten Third-Mission-Systematik hochschulinterne und -externe Informationsquellen auf relevante Aktivitäten hin geprüft und ausgewertet, Themenschwerpunkte kenntlich gemacht und damit eine Analyse der Ist-Situation… mehr
Tabus bezeichnen das Unberührbare, Verbotene, Nicht-Thematisierbare. Sie dienen der Herausbildung und Sicherung von Identität wie der Aufrechterhaltung einer bestimmten sozialen Ordnung. Entsprechend werden Tabuverletzungen zumeist über sozialen Ausschluss sanktioniert. Tabus finden sich auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich. Hier wird nicht… mehr
Das Institut für Hochschulforschung (HoF) an der Martin‐Luther‐Universität Halle‐Wittenberg wurde 1996 gegründet. Der hier vorgelegte Report resümiert das vierte Jahrfünft des Instituts 2011 bis 2015. Im Mittelpunkt steht die vorangetriebene Profilierung des Forschungsprogramms: Wesentliche Teile der Arbeit kreisten um das… mehr
Die rein quantitative Steigerung der Anteile von Studierenden mit Migrationshintergrund in den vergangenen Jahren lässt sich vor allem über den steigenden Anteil von Bevölkerungsteilen mit Migrationshintergrund erklären. Eine erfolgreiche Bildungsintegration kann dadurch noch nicht belegt werden. So nimmt mit jeder… mehr
Eines der wichtigsten endogenen Potenziale Sachsen-Anhalts zur Bewältigung der aus dem demografischen Wandel resultierenden Herausforderungen stellt die im Lande ansässige Wissenschaft dar. Diese Bedeutung ergibt sich aus einem einfachen Umstand: Von außen wird die notwendige Expertise nicht im erforderlichen Umfang… mehr
HoF hat vom Schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsrat (SWIR) den Auftrag übernommen, eine zeithistorisch informierte, den Schwerpunkt auf die Zeit seit 2005 legende Analyse der Strukturen und Akteurskonstellationen im Schweizer Bildungs-, Forschungs- und Innovationssystem (BFI) zu erstellen. Anlass ist der 2015… mehr
Unterschiedliche und häufig inkompatible nationale Karrieresysteme erschweren die internationale Mobilität von Wissenschaftlern. Insgesamt neun westliche Systeme (Deutschland, USA, England, Frankreich, Österreich, Schweiz, Schweden, Niederlande, Ungarn) werden vorgestellt. Es wird eine länderübergreifende Matrix entwickelt, die die heterogenen akademischen Positionen, Karrierestufen und… mehr
Ein An-Institut ist eine organisatorisch sowie rechtlich eigenständige wissenschaftliche Einrichtung, die einer deutschen Hochschule angegliedert ist. Es hat eine private Rechtsform, zum Beispiel als e.V. oder gGmbH. Anteilseigner können in verschiedenen Kombinationen Land, Universität, ein Trägerverein, Professoren und/oder Industrieunternehmen sein…. mehr