Hochschulische Bildungsverläufe und -erfolge sind in Deutschland anhaltend maßgeblich von der sozialen Herkunft beeinflusst. Gleichzeitig bestehen Anforderungen an moderne Gesellschaften, Unterschiede in den bildungsbezogenen Chancen abzuschaffen, die nicht aus Leistungsunterschieden, sondern aus der Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen Gruppen resultieren. Auch… mehr
Die Nachfrage nach Studienplätzen seitens internationaler Studieninteressierter nimmt in Deutschland seit Jahren zu, und ihr Anteil an den Studienanfänger.innen wächst kontinuierlich. Dabei verteilen sich internationale Studierende zunehmend nicht nur auf große, international etablierte Universitäten, sondern auch auf kleinere Hochschulen an… mehr
Seit 17 Jahren werden an deutschen Hochschulen Studiengänge zur Kindheitspädagogik angeboten. Hat sich die Kindheitspädagogik damit als wissenschaftliche Disziplin etabliert? Und setzen sich in diesem Bereich wissenschaftsorientierte Karrierepfade bis hin zur fachspezifischen Professur durch? Diesen Fragen geht die Studie nach… mehr
Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, wie bedeutsam erprobte Mechanismen des Wissensmanagements in Krisensituationen sein können. Während Hochschulen sich zu Beginn der Pandemie in einer Art Schockstarre befanden, öffneten community-orientierte Organisationen ihre Wissensbausteine für andere und luden zu Vernetzungs- und Austauschveranstaltungen ein…. mehr
Partizipation von Studierenden ist aus dem Hochschulsystem nicht mehr wegzudenken. Nicht zuletzt aufgrund der in den vergangenen Jahren zunehmenden Integration von Prozessen der Qualitätsentwicklung und -sicherung (QES) stellen für Hochschulen fehlende bzw. nicht hinreichende studentische Mitwirkungsaktivitäten ein akutes Problem dar…. mehr
Im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) hat das Institut für Hochschulforschung (HoF) den Status der Kindheitspädagogik als wissenschaftlicher Disziplin untersucht. Der Hintergrund dessen war, dass mit der Einrichtung von zahlreichen Studiengängen für Frühe Bildung ab 2004 ein dynamischer Neustart unternommen… mehr
Die Beurteilung hochschulischer Leistungsfähigkeit im Bereich Studium und Lehre erfolgen in der gegenwärtigen Debatte eher entlang ökonomisierender Effizienzkriterien wie Studiendauer und Studienabbruch. Ein wesentliches Kriterium für den hochschulischen Bildungserfolg gerät damit aus dem Blick: die gesellschaftlich-demokratische Teilhabefähigkeit. Dieser Dimension des… mehr
Staatliche Studienkollegs sind eine seit langem erprobte, allerdings institutionell ungesicherte Variante, internationale Studienbewerber.innen auf die Aufnahme eines Studiums in Deutschland vorzubereiten. In den letzten 15 Jahren sind ein Abbau der Aufnahmekapazitäten und Schließungen von Einrichtungen zu beobachten. Das ist vor… mehr
Das sachsen-anhaltische Verbundprojekt HET LSA wurde initiiert, um die Studien- und Lehrqualität an den Hochschulen des Landes unter Bedingungen wachsender Heterogenität zu entwickeln. Dafür waren einerseits neue Ansätze zu erarbeiten und in der Praxis umzusetzen. Andererseits wurden bereits bestehende Konzepte… mehr
Lehrbezogene Qualitätsentwicklungsaktivitäten finden zunehmend in Hochschulverbünden statt. Das grundlegende inhaltliche Motiv dafür ist, dass Qualitätsentwicklung von Zusammenarbeit und Austausch profitiert: Lösungen für vergleichbare Probleme müssen nicht an jeder Einrichtung neu entwickelt, vielmehr können Erfahrungen wechselseitig genutzt werden. Daneben gibt es… mehr
Das Projekt im Auftrag des Deutschen Jugendinstituts (DJI) untersucht mit einem Mixed-Methods-Ansatz die Akademisierung der Früh- bzw. Kindheitspädagogik. Zunächst werden kindheitspädagogische und kindheitspädagogisch affine Bachelor- und Masterstudiengänge auf ihre inhaltliche und disziplinäre Verortung sowie ihre Determinanten hin ausgewertet. Eine zentrale… mehr
Hochschulbildung wird sicher nicht durchdigitalisiert, aber in jedem Falle digital unterstützt. Dafür sind nicht nur technische Infrastrukturen aufzubauen. Vor allem sind einige Schnittstellen neu zu gestalten: zwischen Forschung, Lehre und Verwaltung sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Diese Schnittstellen waren immer… mehr
In der Promotionspraxis steht dem expliziten Wissen ein umfangreiches implizites Wissen gegenüber. Während explizites Wissen etwa in Regelwerken und Handbüchern fixiert ist, zeigt sich implizites Wissen vor allem in gelingender Praxis. Der Erwerb dieses stillen Wissens ist zentral für das… mehr
Lehre erfordert Organisation. Organisatorische Kontexte – häufig als Bürokratie wahrgenommen – prägen den Alltag Hochschullehrender und beeinflussen deren Lehrgestaltung. Dies geht (auch) zu Lasten der Lehrqualität, da individuelle und institutionelle Ressourcen gebunden werden. Werden die organisatorischen Kontexte der Lehre als… mehr
In der Studie wird die Qualitätsentwicklung der Ausbildung von Lehrenden an Schulen analysiert. Dabei werden alle drei Phasen der Ausbildung betrachtet: Studium, Vorbereitungsdienst, Fort- und Weiterbildung. So vermittelt die Expertise einen umfassenden Überblick über die Struktur der Lehrer:innenfortbildung im föderalen… mehr
Die Qualität der Lehre wird in drei Dimensionen entfaltet: (a) den curricularen Inhalten, (b) der didaktischen Vermittlung und (c) der Gestaltung der organisatorischen Kontexte. Die beiden erstgenannten befassen sich mit inhaltlichen Aspekten der Lehre. Letztere betrifft die ‚Bedingungen der Inhalte‘…. mehr
In seiner neuen Broschüre hat der sachsen-anhaltische Hochschulverbund zur Verbesserung des Studienerfolgs (HET LSA) Beispiele guter Praxis für Studium und Lehre dokumentiert. Die entwickelten Maßnahmen und Instrumente dienen u.a. der curricularen Weiterentwicklung von Studiengängen und der Professionalisierung der Lehre. Zum… mehr
HoF begleitete im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (HMWK) ein Rating der lehrerbildenden Institutionen und Studiengänge. HoF begleitet inhaltlich und organisatorisch die vom HMWK eingesetzte Kommission externer ExpertInnen, leistete die Dokumentation des dort stattfindenden Diskussionsprozesses und die… mehr
In der Evaluationsstudie wird die Qualitätsentwicklung der Ausbildung von Lehrenden an Schulen analysiert. Dabei werden alle drei Phasen der Ausbildung betrachtet: Studium, Vorbereitungsdienst, Fort- und Weiterbildung. So vermittelt die Expertise einen umfassenden Überblick über die Struktur der Lehrer:innenfortbildung im föderalen… mehr
Tabus bezeichnen das Unberührbare, Verbotene, Nicht-Thematisierbare. Sie dienen der Herausbildung und Sicherung von Identität wie der Aufrechterhaltung einer bestimmten sozialen Ordnung. Entsprechend werden Tabuverletzungen zumeist über sozialen Ausschluss sanktioniert. Tabus finden sich auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich. Hier wird nicht… mehr