Kategorie: Veranstaltungen

  • Widerstände als Wegweiser. Von bürokratischen Hürden zu neuen Transferwegen

    Widerstände als Wegweiser. Von bürokratischen Hürden zu neuen Transferwegen

    Wir laden Sie herzlich am 13. Juni 2025 zu unserer Dialogtagung nach Berlin ins VKU Forum ein. In interaktiven Formaten entwickeln wir gemeinsam neue Denkansätze für eine Transferkultur, die bürokratische Herausforderungen produktiv zu nutzen weiß. Die Dialogtagung wirft einen unkonventionellen Blick auf diese „Hinterbühne“ hochschulischen Transfers, indem es das Zusammenspiel an der Schnittstelle von Transferexpert.innen, Management und Verwaltung an Hochschulen ins Zentrum rückt. Basierend auf den Forschungsergebnissen des Projekts „Wirksame Kriterien für Entbürokratisierung im Transfer (WiKET)“ wollen wir gemeinsam mit Ihnen erkunden, wie bürokratische Widerstände nicht als Störfaktoren, sondern als Wegweiser für die Weiterentwicklung des hochschulischen Transfers innerhalb wie außerhalb der Hochschulen betrachtet werden können.

    Neben einer Keynote von Professorin Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW Berlin), einem Impuls von Professor Peer Pasternack erwarten Sie eine von Jan-Martin Wiarda moderierte Podiumsdiskussion mit Professorin Martina Schraudner (CeRRI, TU Berlin), Stefanie Dümmig (IHK Berlin) und Myriam Fricke (BMBF), Diskussionsimpulse aus der Hochschulforschung und den Ergebnissen des WiKET-Projektes sowie interaktive Formate wie World Café und Storytables für direkten Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen.

    Für die kulinarische Verpflegung ist gesorgt.

    Beginn: Freitag, 13.6.2025 um 9:30 Uhr
    Ende: Freitag, 13.6.2025 um 15:30 Uhr

    Tagungsort: VKU Forum, Invalidenstraße 91, 10115 Berlin

    Programm

    • 09:00 – 09:30: Welcome und Anmeldung
    • 09:30 – 09:45: Begrüßung: „Wie nützlich sollten Hochschulen (noch) sein?“ – Prof. Peer Pasternack (HoF)
    • 09:45 – 10:00: Impuls 1: „Widerstände im Transfer – ein typologisierender Überblick“ – Dr. Justus Henke (HoF)
    • 10:00 – 10:30: Keynote: „Zwischen Paragrafen und Pioniergeist: Was Transfer wirklich braucht“ – Prof. Stefanie Molthagen-Schnöring (HTW Berlin)
    • 10:45 – 11:45: Diskussionspodium: „Was blockiert Transfer, und was treibt ihn an?“ – Mit Prof.in Stefanie Molthagen-Schnöring (Vizepräsidentin HTW Berlin), Stefanie Dümmig (IHK Berlin), Prof.in Martina Schraudner (TU Berlin/Fraunhofer/CeRRI), Michael Weber (BMBF) – Moderation: Jan-Martin Wiarda
    • 11:45 – 12:15: Impuls 2: „Auf der Hinterbühne des Erfolgs. Was wir aus Widerständen lernen können“ – Olivia Laska, Christiane Maue (HoF)
    • 13:00 – 14:15: Worldcafé und Storytables – interaktives Austauschformat
    • 14:30 – 15:30: Berichte aus dem Austausch und Impuls zu Handlungsoptionen aus dem Projekt WiKET – „Wie können wir Transferwege weiterentwickeln?“ – Dr. des. Robert Aust (HoF)

    Anmeldung

    Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Wir bitten Sie um Registrierung für diese Veranstaltung unter dem nachfolgenden Link.

    Zur Anmeldung »

    Haben Sie Fragen zur Tagung oder zum Projekt WiKET? Schreiben Sie uns gern unter

  • Tagung „Wissenschaftsmanagement im Dialog“

    Tagung „Wissenschaftsmanagement im Dialog“

    Das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) untersuchte in den letzten vier Jahren ein Thema, das für die Forschungsprozesse an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eine maß­gebliche Rolle spielt, aber bisher unvollständig wissenschaftlich aufgearbeitet wurde: Qualitätssicherung und -ent­wickl­ung für die Forschung durch das Wissenschaftsmanagement. Den Ergebnissen dazu widmen sich am 6. September 2024 Expert.innen aus Wissenschaft und Anwendungspraxis.

    Wie trägt das Wissenschaftsmanagement zur Herstellung forschungsförderlicher Bedingungen bei? Welche Funktionen und Prozesse sind dafür besonders relevant? Wie kooperieren Forscher.innen, Leitungsebenen und Verwaltungsbereiche mit den Wissenschaftsmanager.innen? Welche strukturellen Anpassungsbedarfe sind hieraus ableitbar?

    Diese Fragen zu beantworten – und damit ein vertieftes Verständnis der institutionellen, infrastruk­turellen wie praxisbezogenen Unterschiede des Wissenschaftsmanagements an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland zu erlangen – ist Ziel dieser Veranstaltung. Dazu werden die zentralen Ergebnisse des Projektes „FortBeaM“ und anschließend Schlüsse für die Praxis, Handlungsoptionen und Zukunftsperspektiven diskutiert. Dazu haben wir zahlreiche Expert.innen aus verschiedenen Einrichtungen und Handlungsebenen – Politik, Wissenschaft und Praxis – eingeladen. An der digitalen Podiumsdiskussion werden Dr. Katrin Steinack (Vorstandsvorsitzende FORTRAMA), Sandra Magens (Vereinigung der deutschen Universitätskanzler.innen), Dr. Lothar Behlau (Fraunhofer-Gesellschaft) und Prof. Dr. Oliver Locker-Grütjen (Präsident der Hochschule Rhein-Waal) teilnehmen. Die Moderation übernimmt Jan-Martin Wiarda.

    Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Forscher und Forscherinnen aus der Wissenschafts- und Hochschulforschung, an Wissenschaftsmanager.innen mit forschungsbezogenen Aufgaben, Leitungen verschiedenster Forschungseinrichtungen, Verwaltungsmitarbeiter.innen, Wissenschaftspolitik und an alle, die sich mit Potenzialen und Zukunftsfragen im Wissenschaftsmanagement beschäftigen.

    Die Veranstaltung in der Zeit von 10:00 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Das Programm finden Sie hier: https://www.hof.uni-halle.de/web/dateien/pdf/Programm_WiMa-im-Dialog.pdf

    Die Veranstaltung findet im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes „Forschungsqualität durch Wissenschaftsbedingungsmanagement (FortBeaM)“ statt.

    Wir freuen uns, Sie am 6. September 2024 zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, wir bitten aber um eine Anmeldung.

    Zur Anmeldung geht es hier entlang.

    Wissenschaftliche Ansprechpartner:

    Sebastian Schneider, eMail:

    Weitere Informationen:

  • Einladung zum NetKoop Transferworkshop „Studium und Lehre in hochschulübergreifenden Verbünden und Netzwerken weiterentwickeln“

    Einladung zum NetKoop Transferworkshop „Studium und Lehre in hochschulübergreifenden Verbünden und Netzwerken weiterentwickeln“

    14. Juli 2023; 10:00 -12:00 Uhr und 13:00 -15:00 Uhr online auf Zoom

    Insbesondere aufgrund von BMBF-Förderprogrammen werden die Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre oder auch spezifische Themen der Weiterentwicklung von Hochschulbildung zunehmend in Form von Verbünden und Netzwerken organisiert. Beabsichtigt ist damit die hochschulübergreifende Bündelung von Expertise und Ressourcen. Die Verbundarbeit wird jedoch von den Praktiker:innen nicht nur als gewinnbringend, sondern zumeist auch als sehr herausfordernd erlebt und ebenso werden Verbünde und Netzwerke nach Ende der Förderung zum Teil wieder eingestellt.

    Die spezifische Organisationsform der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit möchten wir zusammen mit Praktiker:innen und Interessierten diskutieren. Grundlage hierfür sind die Ergebnisse des BMBF-geförderten Verbundprojektes „NetKoop – Erfolgsfaktoren für Netzwerke zur Hochschulentwicklung: Governancemodelle und soziale Praxis interdisziplinärer Kooperation“. Im NetKoop-Projekt arbeiten Forschende der Universität Magdeburg, des Instituts für Hochschulforschung (HoF) an der Universität Halle-Wittenberg und der Universität Hamburg zusammen, die gemeinsam aus verschiedenen Perspektiven Herausforderungen und Gelingensbedingungen von Verbünden zur Qualitätsentwicklung von Studium und Lehre analysiert haben.

    Link zum Programm und zur Anmeldung:

    https://www.hul.uni-hamburg.de/ueber-uns/aktuelles/2023-05-30-netkoop.html

  • WIMAKOFORUM – Tagungsreihe des Graduiertenkollegs „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“

    WIMAKOFORUM – Tagungsreihe des Graduiertenkollegs „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“

    Wir möchten Sie herzlich zu unserer Online-Tagungsreihe „Transformationsdruck im Wissenschaftssystem – An den Schnittstellen von Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation“ oder auch kurz: WIMAKOFORUM einladen. An drei Terminen im Oktober und November 2021 erörtern wir mit Kolleginnen und Kollegen der Fachcommunity Fragen und den Forschungsstand im Bereich der Wissenschaftssystementwicklung. Wie der Titel bereits verrät, gilt dabei besonderes Augenmerk den Entwicklungen im Bereich des Wissenschaftsmanagements sowie der Wissenschaftskommunikation.

    Das HoF richtet eine der drei Tagungen aus. Am 21. und 22. Oktober werden zum Thema „An den Schnittstellen der Wissenschaft – Kooperation zwischen Wettbewerb und Partizipation“ aktuelle Fragen des Wissenschaftssystems zu den titelgebenden Aspekten erörtert. Mehr zum Programm dieser Tagung finden Sie hier.

    In beigefügtem Programmheft sowie unter https://www.wimako-kolleg.de/wimako-forum/ finden Sie die Einzelheiten zu den drei Tagungen sowie Informationen zur Anmeldung. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Das WIMAKOFORUM wird ausschließlich online als Webkonferenz durchgeführt.

    Die Tagungsreihe wird im Rahmen unseres Graduiertenkollegs „Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation als forschungsbasierte Praxen der Wissenschaftssystementwicklung (WiMaKo)“ der OVGU (Prof. Philipp Pohlenz), dem HoF (Prof. Peer Pasternack) und der DUV (Prof. Michael Hölscher) durchgeführt. Es erwarten Sie neben Keynotes und Gastereferent.innen also ebenso Einblicke in brandaktuelle Forschungsergebnisse unser Promovend.innen.

    Ansprechpartner

    Dr. Justus Henke |

  • Workshop: Mehr digitalisierte Hochschulprozesse – weniger Hochschulbürokratie?

    Die Leistungsprozesse an Hochschulen werden maßgeblich durch ihre organisatorischen Kontexte bestimmt, also durch rahmende und (möglichst) unterstützende Strukturen und Prozesse. Diese Kontexte werden im Zuge neuer Herausforderungen – etwa der Bologna-Reform-Bewältigung – neu gestaltet. Seit einigen Jahren antworten die Hochschulen auf solche Herausforderungen in zweierlei Weise: mit der Einrichtung von Hochschulmanagementstrukturen und mit Digitalisierungseuphorie. Sobald man diese Re­aktionen aber im Lichte der neueren Anforderungen betrachtet, stellt man fest: Zum einen ist ihre Gestaltung weithin suboptimal. Zum anderen ist das Wissen über ihre optimale Gestaltung erstaunlich eingeschränkt. Wie leicht zu erkennen, gibt es zwischen beiden Punkte Zusammenhänge. Ein in diesem Rahmen identifiziertes Problem besteht darin, dass an Hochschulen Ressourcenverluste insbesondere durch stetige Reibungen im Betrieb des elektronischen Hochschulökosystems auftreten. Ein Instrument, das in dem Zusammenhang mit hohen Erwartungen an die Effektivierung und Effizienzsteigerungen organisatorischer Prozesse befrachtet ist, sind Campus-Management-Systeme (CaMS).

    Dies nahm das Institut für Hochschulforschung (HoF) zum Anlass, am 6.10.2016 an der Martin-Lu­ther-Universität Halle-Wittenberg einen Expertenworkshop zum Thema „digitalisierte Hochschulprozesse“ zu veranstalten. Der Workshop bot die Möglichkeit, Ex­pertise aus Wissenschaft, administrativer Hochschulpraxis und Digitalisierungsakteuren zu verknüpfen – in einer Konstellation, die sonst selten zusammenkommt.

    Diskursive Zugänge zum Verständnis von CaMS und damit einhergehende Begrifflichkeiten waren Gegenstand eines ersten Impulsvortrages. In diesem Beitrag weitete Prof. Gunnar Auth (Hochschule für Telekommunikation Leipzig) den Horizont über das Verständnis von CaMS als Abdeckung des Student-Life-Cycle hinaus. Als Wirtschaftsinformatiker (und früherer Leiter eines Universitätsrechenzentrums) thematisierte er zudem die Erschließung von Nutzenpotenzialen und die Entwicklungslinien mit Blick auf Digitalisierungsprozesse. Nun bleibt die Entwicklung einer Prozessorientierung an Hochschulen und die Umsetzung bei der Einführung eines Campus-Management-Systems nicht ohne Spannungen. Aus diesem Grund nahm Dr. Markus Toschläger (Geschäftsführer der myconsult GmbH, Paderborn) in einem zweiten Impulsreferat das Spannungsfeld zwischen Prozessgestaltung und Informationstechnologie bei der Integration elektronischer Anwendungssysteme an Hochschulen näher in den Blick. Seine Hauptthese: Digita­lisierung löst keine Organisationsprobleme. Aus Sicht über 15jähriger Praxiserfahrun­gen verdeutlichte Toschläger damit einhergehende Herausforderungen und Hemm­nis­se so­wie kritische Erfolgsfaktoren.

    Um spezifische Herausforderungen in der Anwendung von CaMS und daraus entstehende Wirkungen diskutieren zu können, schlossen zwei herausforderungszentrierte Arbeits­­gruppen an:

    • Ein ambitionierter Begriff im Diskurs über CaMS im Hochschulwesen ist der der „Integriertheit“ elektronischer Systeme. Es wurde deutlich, dass dabei Unklarheit darüber herrscht, welches Verständnis dieser Begriff eigentlich transportiert. Angesichts des in der Praxis oft inflationären Sprachgebrauchs, um sehr verschiedene Sachverhalte zu beschreiben, setzten sich die Experten mit Anspruch und Wirklichkeit des Begriffs aus­einander. Das Resümee: Das Versprechen der Integriertheit im Sinne einer Abbildungsvollständigkeit von Daten, Funktionen und/der Prozessen bleibt bisher eine Illusion.
    • Eine weitere zentrale Herausforderung in der Anwendung von CaMS stellt die Heterogenität der Usergroups und deren Nutzungsverhalten sowie die sich daraus ergebende Notwendigkeit, die Systeme spezifisch zu gestalten, dar. Konstatiert wurde eine hohe Erwartungshaltung der Anwender an die Systeme. Sowohl Ergonomie und Design als auch die Flexibilität in der Prozessanpassung seien ausschlaggebend dafür, organisatorische Entlastung zu gestalten. Darin, damit angesichts verschiedener Entwicklungsdynamiken von Hochschulen sowie der heute und fortdauernd unabschätzbaren Digitalisierungsveränderungen umzugehen, liege die Herausforderung

    Der Workshop brachte letztlich sehr aufschlussreiche Kontraste und Perspektiven hervor. Diese zeigten deutlich, dass informationstechnologische Probleme an Hochschulen nicht losgelöst von Organisationsfragen zu betrachten sind, wie Prof. Peer Pasternack (HoF) in seinem Schlusswort hervorhob: Die Digitalisierungsexperten stoßen fortwährend an Grenzen der Organisationsgestaltung, und die Organisationsexperten identifizieren unablässig Grenzen digitaler Prozessgestaltungen.

    Vorträge

    • Impulsreferat Gunnar Auth Download
    • Impulsreferat Markus Toschlaeger Download

     

  • Themenkonferenz „Die Vermessung der Third Mission“ 27.-28.9.2016

    Themenkonferenz „Die Vermessung der Third Mission“ 27.-28.9.2016

    Kaum zu übersehen sind die zahlreichen Aktivitäten von Hochschulen, die sich unter anderem in Gestalt von Weiterbildung, Gründungs- und Transferzentren, Service-Learning-Angeboten oder Kinder-Uni im Hochschulalltag etabliert haben. Diese und andere Aktivitäten entstehen in wechselseitiger Beziehung zu hochschulexternen Akteuren und sind doch stets (zumindest lose) an Lehre oder Forschung – die beiden Kernmissionen von Hochschulen – gekoppelt. Durch die so geknüpften Verbindungen in die Gesellschaft hinein kann von einer ergänzenden „Third Mission der Hochschulen“ gesprochen werden, auch wenn es sich weitgehend um freiwillige Tätigkeiten der Hochschulen bzw. deren Angehörigen handelt. Ihr erkennbarer Bedeutungszuwachs sowohl an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) als auch an den Universitäten setzt die Fragen auf die Tagesordnung, wie die Third Mission zur Bearbeitung gesellschaftlich relevanter Herausforderungen und Zukunftsfragen beitragen kann und wie sich die Sicht und Wirksamkeit solcher Leistungen steigern lässt.

    Vor diesem Hintergrund haben, gefördert in der BMBF-Förderlinie „Leistungsbewertung in der Wissen­schaft“, die zwei Projekte BeMission am Institut für Hochschulforschung (HoF) und FIFTH am Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) seit 2013 neue Erkenntnisse zum Thema Third Mission erarbeitet. Während in BeMission der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Third-Mission-angepassten Kommuni­kationsformaten lag (www.hof.uni-halle.de/projekte/bemission/), wurden in FIFTH Facetten und Indikatoren für forschungs­bezogene Third Mission und angewandte Forschung an HAW herausgearbeitet und getestet (www.fifth-projekt.de).

    Unter dem Titel „Die Vermessung der Third Mission“ werden am 27. und 28. September in Berlin die Ergebnisse aus beiden Projekten vorgestellt und diskutiert. Daneben werden auch Hochschul­ver­treter(innen) zu Wort kommen und gemeinsam mit den Gästen der Themenkonferenz über die Aussichten einer vertieften Integration der Third Mission in das Leistungsprofil der Hochschulen diskutieren. Die damit verbundenen Anforderungen an das künftige Hochschulsystem werden ebenfalls Bestandteil der Diskussion sein. Ziel ist nicht nur ein Beitrag zur Anerkennung der Third Mission als bereits existierende Realität, sondern ihrer besseren Verankerung in der Hochschulwelt. 

    Veranstaltungsort: Umweltforum | Pufendorfstr. 11 | 10249 Berlin | Karte

    Kontakt

    Sarah Schmid, Institut für Hochschulforschung (HoF),

    Isabel Roessler, Centrum für Hochschulentwicklung (CHE),

    Vorträge und Präsentationen

    Impressionen

  • Workshop „Hochschulen im demografischen Wandel –  Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten“ am 11./12.   Sept. 2014

    Workshop „Hochschulen im demografischen Wandel – Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten“ am 11./12. Sept. 2014

    regdemo_halle_sep2014

    Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojekts „Hochschulstrategien für Beiträge zur Regionalentwicklung unter Bedingungen demografischen Wandels“ (RegDemo) wird am 11./12. September 2014 in Halle (Saale) ein Workshop stattfinden.

    Unter dem Titel „Hochschulen im demografischen Wandel – Herausforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten“ wird es um Hochschulaktivitäten gehen, die unter den Bedingungen des demografischen Wandels regional wirksam werden, deren empirische Erfassung bislang allerdings deutliche Unschärfen aufweist. Dabei geht es neben den Hauptaufgaben Lehre und Forschung um sozialräumliche Bedingungen und Wirkungen. Inhaltlich verbleiben die empirischen Befunde des einschlägigen Forschungsstandes meist bei Themen wie Hochschule als Wirtschaftsfaktor oder Innovationsförderung/Spin-Offs. Vergleichsweise verschwommen ist das Bild dagegen bei regionalen Patent- und Wissensnetzwerken sowie hochschulbezogenen sozialräumlichen Aktivitäten und Wirkungen. Vor allem aber sind bisherige Analysen des Hochschule-Region-Verhältnisses nicht demografie- bzw. schrumpfungssensibel. Schrumpfende Regionen jedoch unterscheiden sich von prosperierenden Gebieten in vielerlei Hinsicht. Unterschiede hinsichtlich räumlicher, sozialer und ökonomischer Strukturen verweisen auf spezifische Herausforderungen. Das erfordert eine differenzierte Betrachtung auch der Hochschulaktivitäten und -wirkungen.

    Wie die spezifischen Herausforderungen zentral auch von Hochschulen bearbeitet werden und welche Wirkungen daraus entstehen, wird der Workshop aufzeigen.

    Termin und Veranstaltungsort

    11./12. September 2014 (Registrierung ab 12:30 Uhr)
    Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
    Kleine Märkerstraße 8, 06108 Halle (Saale)

    Dokumentation

    Programm

    Präsentationen

    • Prof. Dr. Michael Fritsch, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hochschulstrategien für Beiträge zur Regionalentwicklung unter Bedingungen des demographischen Wandels (RegDemo) – Projektvorstellung Download
    • Dr. Hardo Kendschek, Geschäftsführer komet-empirica Leipzig, Demografischer Wandel – regional differenziert (Weniger, älter, bunter, ungleicher – und trotzdem erfolgreich?! Neue Chancen im demografischen Wandel) Download
    • Prof. Dr. Bodo Wiegand-Hoffmeister, Rektor der Hochschule Wismar, Hochschulen im demografischen Wandel – Leistungen, Bedarfe und Potenziale in demografisch herausgeforderten Regionen aus Sicht der Hochschulen Download
    • Prof. Dr. Peer Pasternack, HoF Halle-Wittenberg, Regionale Bedarfe und Hochschulen Download
    • Prof. Dr. Michael Fritsch, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Regionen- und hochschulspezifischer Wissens- und Technologietransfer Download
    • Reinhard Wölpert, Geschäftsführer Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH, Leistungen, Bedarfe und Potenziale in demografisch herausgeforderten Regionen aus Sicht wirtschaftlicher Praxis Download
    • Prof. Dr. Knut Koschatzky, Fraunhofer ISI, Neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Akteuren regionaler Wirtschaft Download
    • Projektteams RegDemo (IWH und FSU),Regionale Verflechtungen: Netzwerke, Kooperationen und Interaktionen Download
    • Prof. Dr. Rüdiger Hamm, Hochschule Niederrhein, Third-Mission Potenzial, differenziert nach Hochschularten Download
    • Prof. Dr. Michael Fritsch / Matthias Piontek, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Hochschulstandorte und demografischer Wandel – Regionsspezifische Probleme und Entwicklungsstrategien Download
    • Prof. Dr. Peer Pasternack / Sebastian Schneider / Steffen Zierold, Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF), Von Anwesenheits- zu Aktivitätseffekten – Hochschulaktivitäten in demografisch herausgeforderten Regionen Download
  • Tagung „Die Juniorprofessur zwischen Anspruch und Wirklichkeit – Neue und traditionelle Wege wissenschaftlicher Qualifizierung im Vergleich“ 29./30. September 2014

    Am 29./30. September 2014 werden in Berlin aktuelle Erkenntnisse zu den unterschiedlichen Karrierewegen im deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem vorgestellt und diskutiert. Den Ausgangspunkt der Tagung bilden die Ergebnisse eines von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Forschungsprojekts, welches das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) gemeinsam mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) und in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Juniorprofessur (DGJ) durchgeführt hat. Dabei wurde die 2002 neu eingeführte Juniorprofessur einer vergleichenden Analyse mit anderen Wegen wissenschaftlicher Qualifizierung unterzogen. Darüber hinaus wird die zweitägige Veranstaltung Einblicke in weitere Forschungsprojekte zur wissenschaftlichen Karriere im nationalen und internationalen Kontext geben sowie in einer wissenschaftspolitischen Diskussionsrunde die Zukunft der Juniorprofessur beleuchten.

    Bei der wissenschaftspolitischen Diskussionsrunde zum Thema „Too young to die – Zukunftsperspektiven der Juniorprofessur“ werden Vertreter/-innen u.a. vom Wissenschaftsrat, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Deutschen Hochschulverband (DHV) und DGJ Pro- und Contra-Argumente gegeneinander abwägen. Die Moderation übernimmt Martin Spiewak, Redakteur bei der Wochenzeitung „Die ZEIT“. Ziel ist, die immer wieder aufflackernde Debatte um ein mögliches Scheitern der Juniorprofessur konstruktiv aufzugreifen.

    Das Forschungsprojekt von HoF und CHE startete im April 2012. Die Ergebnisse sollen Anfang 2015 publiziert werden. HoF untersucht die aktuelle Situation promovierter Nachwuchswissenschaftler/-innen, die sich für einen Verbleib in der Wissenschaft entschieden haben. Über 600 Juniorprofessor/-innen und rund 120 Nachwuchsgruppenleiter/-innen haben im Rahmen einer Online-Befragung Auskunft darüber gegeben, welche Motive ihrer Entscheidung zu Grunde lagen, wie ihre Arbeitsaufgaben und Beschäftigungsbedingungen aussehen und welche Karriereziele sie verfolgen.

    Vertiefende Aussagen liefern Interviews, in die auch Habilitierende und Habilitierte einbezogen wurden. Daran anknüpfend konzentriert sich das CHE auf die Analyse der beruflichen Zukunft jenseits der Post-doc-Phase. Auf Basis einer deutschlandweiten Befragung werden Erkenntnisse zu den Karriereverläufen ehemaliger Juniorprofessor/-innen im Vergleich zu traditionell berufenen Professor/-innen gewonnen. Ein wesentliches Ziel des Forschungsprojekts ist es, aufzuzeigen, welche Vor- und Nachteile der noch verhältnismäßig neuen Qualifizierungsweg „Juniorprofessur“ aus Sicht der Nachwuchswissenschaftler/-innen bietet, wie er im Vergleich zur Nachwuchsgruppenleitung und zum traditionellen Weg der Habilitation bewertet und wo Reformbedarf gesehen wird.

    Die Tagung versteht sich als Diskussionsforum für Vertreter/-innen aus Hochschulpolitik und -praxis, Förderorganisationen, Nachwuchswissenschaftler/-innen und Hochschulforscher/-innen. Gemeinsam sollen Problemlagen im universitären Qualifizierungs- und Beschäftigungssystem zwischen Promotion und Professur identifiziert sowie hochschulpolitische Handlungsfelder und Lösungsansätze herausgearbeitet werden. Dabei soll Aspekten der Chancengerechtigkeit im Hinblick auf soziale Herkunft, Migration, familiäre Situation und Geschlecht besondere Aufmerksamkeit gelten.

    Zu dieser Diskussion möchten wir Sie herzlich einladen. Für die Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

    Ort und Termin der Veranstaltung

    29. / 30.09.2014

    Hotel Aquino | Hannoversche Straße 5b | 10115 Berlin

     Dokumentation

    Die Dokumentation der Tagung ist jetzt online und unter folgendem Link abrufbar: http://www.boeckler.de/28733_50444.htm

  • Workshop „Wege der Lehrdokumentation“ am 4. Dezember 2013 in der Leucorea Wittenberg

    BMBF_FARBE_Gef_LMöglichkeiten und Grenzen der Lehrdokumentation an deutschen Hochschulen

    Hochschulen dokumentieren Lehre in unterschiedlichen Formen für unterschiedliche Zwecke, z.B. in Vorlesungsverzeichnissen zur Information der Studierenden oder in Lehrerhebungsbögen zum Nachweis der erbrachten Lehre. Eine offizielle Statistik über die Lehrenden einer Hochschule und die von ihnen geleistete Lehre existiert hingegen nicht. Weiß in der Regel die Verwaltung eines Fachbereiches noch mehr oder weniger genau, wer bei ihnen was lehrt, so gibt es auf der Ebene der zentralen Verwaltung in der Regel keine Zahlen, die den gesamten Lehrkörper, die tatsächlich von diesem erbrachte Lehre und ihre Verteilung unter den verschiedenen Lehrendengruppen abbilden.

    Diese solchermaßen unbekannten Lehrenden waren Ausgangspunkt unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts zur Struktur der akademischen Lehre an deutschen Hochschulen. In einem ersten Schritt wurde an vier Universitäten und vier Fachhochschulen das in einem Semester tätige Lehrpersonal anhand der tatsächlich durchgeführten Lehrveranstaltungen erhoben, und zwar so, wie sie im Vorlesungsverzeichnis oder in elektronischen Plattformen aufgeführt worden waren. In einem zweiten Schritt wurden die so gewonnenen Lehrdaten mit Personaldaten verknüpft. Zu diesem Zweck wurde von uns eine Datenbank entwickelt, die es mit geringem Aufwand ermöglicht, vorliegende Personal- und Lehrveranstaltungsdaten zu verknüpfen und auszuwerten. Die Datenbank kann als Prototyp für weitere Erhebungen und damit als Grundlage für ein nachhaltiges Personalmanagement in der Hochschullehre genutzt werden.

    Beide Untersuchungsschritte erwiesen sich aber als problematisch. Lehrveranstaltungsdaten unterschieden sich erheblich in ihrer Qualität, und zwar nicht nur zwischen Hochschulen, sondern auch zwischen Fachbereichen, was insbesondere eine genaue Bestimmung des Umfangs der geleisteten Lehre erschwerte. Die so identifizierten Lehrenden waren zudem nicht deckungsgleich mit den zur Verfügung gestellten Personaldaten; ein Teil der Lehrenden blieb somit auch nach ihrer Erfassung unbekannt.

    Vor diesem Hintergrund will der Workshop Wege und Möglichkeiten der Dokumentation akademischer Lehre an der Schnittstelle zwischen Hochschulforschung und Hochschulverwaltung diskutieren. Welche Daten werden zu welchem Zweck an den Hochschulen erfasst? Wer nutzt diese Daten? Wer dokumentiert die Lehre an den Universitäten? Welche Formen der Lehrdokumentation sind machbar, welche nicht? Hierzu suchen wir das Gespräch mit Praktiker/innen und Verantwortlichen der Hochschulen, Vertreter/innen von Ministerien und Hochschulforscher/innen.

    Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei.

    Ort und Termin der Veranstaltung

    Leucorea Wittenberg
    Collegienstraße 62
    06886 Wittenberg

    Ansprechpartner

    Robert Schuster |

    Dr. Carsten Würmann |

  • Konferenz „Entwicklungsperspektiven ostdeutscher Hochschulen im demografischen Wandel“ am 19.11.2013 in Berlin

    Konferenz „Entwicklungsperspektiven ostdeutscher Hochschulen im demografischen Wandel“ am 19.11.2013 in Berlin

    banner2_osthoch-konferenz-19nov2013_webAm 19. November 2013 lud das Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF) zur Konferenz „Entwicklungsperspektiven ostdeutscher Hochschulen im demografischen Wandel“ im Berliner Umweltforum Auferstehungskirche ein. Im Zentrum standen Anpassungsstrategien der Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen. Zudem stellten einige Hochschulen ihre Handlungsansätze vor und es gab Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch.

    Im Rahmen der Konferenz wurden neueste Forschungsergebnisse zum Thema vorgestellt. Zudem haben namhafte Referenten ihre Erkenntnisse und Empfehlungen präsentiert. So haben der Parlamentarische Staatssekretär und Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder, Dr. Christoph Bergner, sowie der Senator für Bildung und Wissenschaft des Landes Berlin a.D., Prof. Dr. Jürgen Zöllner, gesprochen, daneben Praktikerinnen und Praktiker aus Hochschule, Politik und Wirtschaft.

    Gemeinsam wurden die Entwicklungsmöglichkeiten von Hochschulen im demografischen Wandel erörtert. Grundlage der Konferenz ist ein Forschungsprojekt, das HoF im Auftrag des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer durchführt. Erhoben und analysiert wurden Maßnahmen und Strategien der ostdeutschen Hochschulen. Darüber hinaus wurden regionale Akteure aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu Entwicklungs- und Kooperationsmöglichkeiten der Hochschulen befragt. Im Fokus stand die Identifizierung praxisnaher Empfehlungen für einen produktiven Umgang mit demografischen Veränderungen.

    Dokumentation

    Konferenz-Programm

    Vorträge

    • Romy Höhne / Sebastian Schneider, Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg, Hochschulen im demografischen Wandel: Eine Bestandsaufnahme Download
    • Justus Henke / Peer Pasternack, Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg, Hochschulen in demografisch herausgeforderten Regionen: Faktoren für erfolgreiches Wirksamwerden Download
    • Prof. Dr. Gottfried Konzendort, Bundesministerium des Inneren, Zwischenruf Download
    • Prof. Dr. Peter Dehne, Hochschule Neubrandenburg, Regionales Engagement im demografischen Wandel Download
    • Matthias Notz, Ludwig-Maximilians-Universität, Entrepreneurship als Bindeglied zwischen Hochschule und Wirtschaft Download
    • Holger Backhaus-Maul, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Dicke Bretter. Eine mittellange kleine Geschichte sehr kurz erzählt Download

    Posterpräsentationen der Praxisbeispiele

    • BTU Cottbus, Schulungsprogramm Demografiemanagement, Gabriele Wieneck Download
    • LMU Entrepreneurship Center, Matthias Notz Download
    • Hochschule Neubrandenburg, Regionales Engagement im demografischen Wandel, Prof. Dr. Peter Dehne / Christian Herkt Download
    • MLU Halle, Univations GmbH, Dr. Susanne Hübner Download
    • MLU Halle, Service Learning, Holger Backhaus-Maul / Christiane Roth / Nadine Frei Download
    • TU Ilmenau, Campus Familie, Andrea Krieg Download
    • Universität Leipzig, Bildung für Ältere, Dr. Christine Niecke / Yvonne Weigert Download

    Termin und Veranstaltungsort

    Ansprechpartner

    Justus Henke, Mag.
    Mail: , Telefon: 03491 874 836

    Prof. Dr. Peer Pasternack
    Mail: , Telefon: 03491 466 254